Rötungen, Schwellungen, Atemnot: Polizei warnt vor Raupen im Wittelsbacher Park

Eichenprozessionsspinner_Raupen im Wittelsbacher Park: Der Kontakt mit den Tieren kann zu Rötungen, Schwellungen und Atemnot führen. (Foto: Polizei Schwaben Nord)

Ein Kind und eine Kinderpflegerin sind am Freitag im Wittelsbacher Park mit Raupen in Berührung gekommen. Beide mussten danach wegen Rötungen und Schwellungen ärztlich behandelt werden. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. 

Die Kinderpflegerin war mit einer Gruppe von Kindern im Park unterwegs, als ihr gegen 14.40 Uhr ein Kind aus ihrer Gruppe auffiel, das mehrere Raupen am Körper verteilt mit sich trug. Bei dem Kind traten anschließend Rötungen und Schwellungen auf, die ärztlich behandelt wurden. Auch die Kinderpflegerin, die das Kind von den Raupen befreite, musste ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, da auch bei ihr nach kurzer Zeit Rötungen und Schwellungen im Gesicht auftraten.


Der betroffene Baum konnte lokalisiert werden; die hinzugerufene Berufsfeuerwehr Augsburg sperrte die Baumgruppe mit Flatterleinen ab.
"Auf die Gefährlichkeit der Eichenprozessionsspinner-Raupen wird nochmals hingewiesen: Wer mit diesen in Berührung kommt, kann u.a. Schwellungen, Rötungen und sogar Atemprobleme bekommen", schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Wer Kontakt mit den Tieren hatte, sollte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
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