Schwarze Kassen bei der Augsburger NPD? Diese vier Männer stehen ab kommender Woche vor Gericht

Vier Männer stehen vor Gericht, weil sie laut Anklage als Mitglieder der Augsburger NPD schwarze Kassen gebildet haben. (Foto: Symbolbild / phartisan-123rf.com)

Vier Männer stehen im Verdacht, als Mitglieder der Augsburger NPD schwarze Kassen gebildet zu haben. Am kommenden Dienstag muss sich das Quartett vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten.

Die Angeklagten, 64, 78, 60 und 54 Jahre alt, sollen zwischen Mai 2015 und Juni 2016 als Mitglieder des NPD-Kreisverbandes Augsburg sogenannte schwarze Kassen gebildet haben beziehungsweise daran beteiligt gewesen sein, teilt das Amtsgericht in einer Pressemeldung mit. Mit fingierten Reisekostenabrechnungen von Parteimitgliedern sollen dem Parteivermögen rund 2600 Euro entzogen worden sein.

Ferner sollen drei Angeklagte bei einer Wahlkampfveranstaltung im März 2016 den sogenannten  Hitlergruß gezeigt haben.

Nun stehen die Angeklagten wegen des Vorwurfs der Untreue, der Beihilfe zur Untreue beziehungsweise des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor Gericht. (pm)
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