Tote Hunde: Badeverbot am Mandichosee aufgehoben

Das Badeverbot am Mandichosee ist am Montagnachmittag aufgehoben worden. (Foto: Gudrun Arndt)

Nachdem am Mandichosee am Sonntagnachmittag zwei Hunde starben, verhängte die Polizei Friedberg ein vorläufiges Badeverbot. Dieses wurde nun aufgehoben.

Wie das Landratsamt Aichach-Friedberg erklärt, sei zunächst, aufgrund der vorangegangenen heißen Tage, von einer Massenvermehrung von Blaualgen ausgegangen worden. In seltenen Fällen seien diese Algen bei sehr hohen Konzentrationen für Tiere und Kleinkinder giftig.

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und des Gesundheitsamtes hätten daher gründliche Untersuchungen des Uferbereichs sowie der Wasserqualität durchgeführt. 

Aber: "Weder in den Ortsbegehungen noch in den Wasserproben wurden Auffälligkeiten festgestellt." Das Wasser sei klar und die Sichttiefe ausgezeichnet. Eine für Menschen gefährliche Blaualgenkonzentration könne man durch Laboranalysen definitiv ausschließen. 

Der Mandichosee ist ein EU-Badegewässer und unterliege daher einer regelmäßigen wasserhygienischen Kontrolle. Keine der Untersuchungen in der Badesaison 2019 war bislang zu beanstanden und "auch die aktuellen Ergebnisse bringen keine Hinweise darauf, dass für Badende oder Kinder eine Gesundheitsgefahr besteht".

Das Badeverbot sei daher wieder aufgehoben worden, erklärt die Behörde. Woran die Hunde tatsächlich verendeten, sei derzeit noch unklar. "Auch wenn es im Moment keine Hinweise auf ausgelegte Giftköder gibt, werden Hundebesitzer in diesem Bereich dennoch um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten", so das Landratsamt. (pm)
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