Urteil in Cybercrime-Verfahren rechtskräftig: Fakeshop-Betreiber aus Region Augsburg müssen nun in den Knast

Die erste Strafkammer des Landgerichts Augsburg hatte die beiden nunmehr 32 und 33 Jahre alten Männer im März 2018 wegen zahlreicher Fälle des Betrugs zu Gesamtfreiheitsstrafen von zwei Jahren sowie zwei Jahren und acht Monaten verurteilt (Symbolbild). (Foto: Igor Stevanovic/ 123rf.com)

Das Augsburger Landgericht verurteilte im vergangenen Frühjahr zwei Internet-Betrüger aus dem Raum Donauwörth zu Gefängnisstrafen. Die Fakeshop-Betreiber gingen in Revision. Nun hat der Bundesgerichtshof das Urteil des Landgerichts bestätigt.

Die erste Strafkammer des Landgerichts Augsburg unter Vorsitz von Richter Claus Pätzel hatte die beiden nunmehr 32 und 33 Jahre alten Männer wegen zahlreicher Fälle des Betrugs zu Gesamtfreiheitsstrafen von zwei Jahren sowie zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Diese Strafe müssen die beiden nun absitzen.

Die anonym im Internet agierenden Verurteilten hatten vorgegeben, in diversen Shops vor allem Anabolika zu vertreiben. Die Internetauftritte waren denen realer Händler täuschend echt nachgebildet. Über 40 Fakeshops hatten die beiden laut Anklage ins Netz gestellt. Bezahlen mussten die Kunden per Vorkasse; geliefert wurde nichts.

Bei 113 geschädigten Personen belief sich der Gesamtschaden auf über 13.000 Euro. (pm)
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