VW verliert Diesel-Prozess am Landgericht Augsburg

Jetzt muss der VW-Konzern zahlen. (Foto: Stefan Gruber)


Am Landgericht Augsburg hat der Besitzer eines Diesel-Autos seinen Prozess gegen  VW gewonnen. Der Hersteller des VW Golf wurde im Urteil verpflichtet, den vollen Kaufpreis des Autos zurückzuerstatten. Den Kaufpreis von 29 908 Euro aus dem Jahr 2012 für den VW Golf TDI 1.6 soll der Kunde mit Zinsen vergütet bekommen.

Die Urteilsbegründung legt sittenswidriges Verhalten des VW-Konzerns zugrunde. Der VW-Konzern habe durch speziell eingebaute Software Kunden vorsätzlich getäuscht, um mehr Umsatz und Gewinn zu erzielen, so Richter Rudolf Weigell.

Bisher hatten Gerichte in ihren Urteilen immer eine sogenannte Nutzungsentschädigung vom Kaufpreis abgezogen, die abhängig von der Zahl der gefahrenen Kilometer ist. (leo)
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