Zwei Hunde erschossen: Prozess gegen Jäger startet in Augsburg

Anwalt Gerhard Ackermann mit dem beschuldigten Jäger im Amtsgericht Augsburg. Der Waidmann hat in Königsbrunn zwei Hunde erschossen. (Foto: Monika Grunert Glas)

Haben die Tiere gewildert oder hat ein Jäger zu unrecht die beiden Hunde in Königsbrunn getötet? Dieser Frage geht seit Mittwoch das Amtsgericht Augsburg nach.

Dem Jäger wird ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen, er hat im Juli 2018 in Königsbrunn zwei Hunde erschossen, die seiner Meinung nach wilderten. 

Gemäß Paragraph 42 Bayerisches Jagdgesetz darf ein Jäger Hunde und Katzen töten – jedoch nur, wenn sie wildern, also im Revier erkennbar dem Wild nachstellen und dieses gefährden.

Ob die beiden getöteten Hunde tatsächlich gewildert hatten, soll nun die Verhandlung zeigen. (mg)
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