Die Tierärztin rät*: Fellpflege beim Hund

Tägliche Streicheleinheit – die meisten Hunde genießen die Aufmerksamkeit beim Bürsten
Tägliches Kämmen oder Bürsten pflegt Haut und Fell Ihres Hundes. Neben einem gewissen Massageeffekt beugt es Verfilzungen vor und Parasiten wie Zecken oder Flöhe werden schnell entdeckt und können entfernt werden. Für dichte Unterwolle nutzt man am besten eine Entfilzungsharke und/oder Unterwollbürste. Die meisten Hunde genießen das Kämmen und Bürsten, zudem stärkt die gemeinsame Zeit die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Tier.

Nicht immer so positiv besetzt ist das Baden. Normalerweise müssen und sollten Sie Ihren Hund nicht regelmäßig waschen oder baden. Wenn sich der Hund jedoch in etwas Übelriechendem gewälzt hat oder beim Spaziergang besonders schmutzig geworden ist, lässt sich ein Bad oft nicht vermeiden.

Hundehaut ist anders aufgebaut als die Haut von Menschen. Grundsätzlich ist Hundehaut dünner. Außerdem unterscheidet sich der pH-Wert der Haut von Mensch und Tier, sodass Wirkstoffe in Shampoos anders eindringen. Hundehalter sollten deshalb bei der Fellpflege ihres Vierbeiners auf keinen Fall ein Produkt für Menschen verwenden, sondern ein auf die Besonderheiten der Hundehaut abgestimmtes, mildes Hundeshampoo. Außerdem sollte die Temperatur des Badewassers lauwarm und vor allem im Sommer auf keinen Fall zu warm sein. Nach dem Bad sollten Sie Ihren Vierbeiner gründlich abtrocknen und ihm ein warmes Plätzchen anbieten.

Am besten gewöhnen Sie Ihren Hund schon als Welpe an Wasser, damit er später ein Bad nicht als extrem stressig empfindet. Weitere fachkundige Tipps zu allen Fragen der Fellpflege gibt Ihnen gern Ihr Tierarzt.

* Tonia Olson ist Ihre Tierärztin im Tierheim Augsburg


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