100 offene Türen: Augsburg Open gewährt Einblick in Unternehmen, Einrichtungen und Vereine

Tour durch das Brauhaus: Auf der „Riegele Bierkultour“ gibt es einen Einblick in die Kunst der Bierbrauerei. (Foto: Brauhaus Riegele)

Den Hubschrauber-Landeplatz auf dem Klinikum besichtigen, ukrainische Ostereier gestalten, eine Trainingsmission im Flugsimulator absolvieren oder die Welt der Freimaurer kennenlernen: Das sind nur ein paar der 400 Programmpunkte, die in diesem Jahr im Format Augsburg Open geboten sein werden. Mehr als 100 Einrichtungen, Vereine und Unternehmen aus den Bereichen Verwaltung, Kultur, Sport, Bildung, Wirtschaft und Gastronomie gewähren Besuchern von Donnerstag, 4., bis Sonntag, 7. April, einen besonderen Einblick in ihre Arbeit.

„Man denkt, man kennt sich aus in Augsburg, aber viel weiß man dann doch nicht“, sagt Heinz Stinglwagner vom Augsburg Marketing, das hinter der Veranstaltung steht. „Bei Augsburg Open kann man neue Dinge kennenlernen und sich Orte angucken, zu denen man sonst keinen Zugang hat.“ Das Krematorium zum Beispiel. In Form von zwanzigminütigen Kurzführungen werden hier am Sonntag zwischen 13 und 17 Uhr die Technik und der Einäscherungsvorgang erläutert und auch der Verabschiedungsraum wird vorgestellt.

Eine Anmeldung beim Krematorium ist nicht notwendig, es handelt sich um eine der offenen Veranstaltungen von Augsburg Open. Für diese reicht das Eintrittsbändchen. Andere Führungen hingegen sind im Programmheft mit „Limit“ markiert. Die Teilnehmerzahl ist also begrenzt und eine Anmeldung wird vorausgesetzt. So zum Beispiel für den Rundgang durch das Brauhaus Riegele. „Die Brauereiführungen sind jedes Jahr wieder sehr beliebt“, erklärt Stinglwagner. „Da muss man schnell sein, wenn man mitmachen möchte.“ Die „Riegele Bierkultour“ gibt es am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr.

Wer gerne einmal selbst ins Cockpit steigen und ein Training im Flugsimulator absolvieren will, muss sich ebenfalls anmelden. Am Samstag um 16 und 17 Uhr sowie am Sonntag um 14 und 15 Uhr haben die Besucher dazu Gelegenheit. Die Freimaurerloge kann man hingegen ohne Anmeldung am Samstag zwischen 11 und 16 Uhr besuchen. Die Loge gewährt Einblick in ihre „nicht ganz so geheime Welt“, wie es im Programmheft heißt.
Die Aussicht vom höchsten Punkt in Augsburg genießen und gleichzeitig hinter die Kulissen eines Radiosenders blicken, können Besucher am Freitag um 11 Uhr. Klassik Radio öffnet seine Türen im 35. Stock des Hotelturms. Eine Anmeldung ist notwendig.

Limitiert ist auch die Teilnehmerzahl für die Führung auf den Hubschrauber-Landeplatz auf dem Dach des Klinikums. Diese findet am Freitag um 10, 12 und 13 Uhr statt. Wer gerne draußen unterwegs ist und etwas lernen möchte, kann sich auch einem Spaziergang mit dem Förster in den Siebentischwald anschließen. Er berichtet über nachhaltige Forstwirtschaft im Einklang mit Trinkwasser, Naturschutz und Erholung. Beginn ist am Donnerstag um 14.30 Uhr, anmelden muss man sich nicht.

Weitere Programmpunkte reichen von einer Betriebsführung beim Roboterbauer Kuka über einen Besuch bei Wildpferden in Königsbrunn und Erläuterungen zur Fossilienpräparation im Naturmuseum bis hin zu Besichtigungen verschiedener Bäckereien.

„Ziel von Augsburg Open ist es, den Menschen und Besuchern aus der Region zu zeigen, wie vielfältig die Stadt ist“, sagt Ekkehard Schmölz, Leiter von Augsburg Marketing. „Und das funktioniert am besten, wenn man das Angebot für die Menschen erlebbar macht und nicht nur davon erzählt.“

Das gesamte Programm finden Interessierte online unter augsburg-city.de. Es liegt außerdem in vielen Geschäften in der Innenstadt aus. Die Eintrittsbändchen werden in der Bürgerinformation am Rathausplatz sowie an der Kundeninformation in der City Galerie verkauft. Dort beginnt am 23. März auch die Anmeldung für die begrenzten Programmpunkte. Um von einem Veranstaltungsort zum nächsten zu kommen, kann der ÖPNV genutzt werden, denn das Eintrittsbändchen gilt zugleich als Fahrkarte in Tram und Bus.
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