Augsburger Kolping-Diözesanversammlung wählt neuen Diözesanvorstand

Augsburg: Kolpinghaus |

Robert Hitzelberger (49) aus Bobingen wurde als Nachfolger von Sonja Tomaschek (Nördlingen), die sich nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl stellte, zum Vorsitzenden des Kolpingwerkes in der Diözese Augsburg gewählt. Stadtpfarrer Wolfgang Kretschmer (59), bisher Leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Neusäß, tritt im Dezember die Nachfolge von Diözesanpräses Domvikar Alois Zeller an, der seit 2004 Geistlicher Begleiter des katholischen Sozialverbandes mit seinen über 12.600 Mitgliedern in 100 Kolpingsfamilien in der Diözese Augsburg ist. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Gäste waren bei der Wahl von 12 Personen in den ehrenamtlichen Diözesanvorstand des Kolpingwerkes am 11. Mai 2019 im Kolpinghaus in Augsburg dabei.

Bei der sich anschließenden Feier sagte Kolping in der Diözese Augsburg und über 250 Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und dem Verband im Maria-Ward-Saal in Augsburg Diözesanpräses Domvikar Alois Zeller und Diözesanvorsitzender Sonja Tomaschek Danke.

Aus den Händen von Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte erhielt Zeller das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland. Als Grund für die Ehrung wird in der Urkunde ausgeführt: „Seit 2004 trägt er als Diözesanpräses besondere Verantwortung für den Diözesanverband Augsburg sowie seine Einrichtungen und Unternehmen. Für viele Kolpingmitglieder und die Mitarbeitenden sowie für die Bewohner und Gäste im Kolping-Jugendwohnen, in den Kolping-Hotels und im Allgäuhaus in Wertach ist er ein geschätzter Seelsorger, der überzeugend den Glauben verkündet, mit ihnen Gottesdienst feiert und durch sein Leben Zeugnis von der Frohen Botschaft gibt. Durch sein langjähriges Wirken - ganz im Sinne Adolph Kolpings - prägt er in besonderer Weise das Kolpingwerk Deutschland und damit zugleich stets auch Gesellschaft und Kirche mit.“ Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger konnte unter dem Vorsitz von Präses Zeller in den vergangenen 15 Jahren im In- und Ausland Projekte mit über 6,8 Millionen Euro fördern. Die Kolping-Stiftung Augsburg, bei der Zeller ebenfalls Vorsitzender ist, hat in der Jesuitengasse in Augsburg ein neues Jugendwohnen errichtet und saniert derzeit das Jugendwohnen im Kolpinghaus Augsburg. Die Baumaßnahmen der Stiftung belaufen sich auf 24 Millionen Euro.

Sonja Tomaschek gehörte 24 Jahre dem ehrenamtlichen Diözesanvorstand an, 16 Jahre als stellvertretende Vorsitzende und 8 Jahre als Diözesanvorsitzende. Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit war die Frauenarbeit. Die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer und die Wahlen der Vollversammlung waren ihr ein wichtiges Anliegen. In der Berufsgenossenschaft „Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege“ vertritt sie engagiert die Interessen der 8,5 Millionen Versicherten in mehr als 645.000 Unternehmen und gehört dem Widerspruchsausschuss an.

Rosalia Walter (Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes Deutschland), Domkapitular Armin Zürn (Stellv. Vorsitzender der Kolping-Stiftung Augsburg), Dorothea Schömig (Landesvorsitzende des bayerischen Kolpingwerkes), Georg Winter (Mitglied im bayerischen Landtag), Caronlin Winter (für die Diözesanleitung der Kolpingjugend), Hans-Peter Rauch (Präsident der Handwerkskammer für Schwaben), Gebhard Kaiser (Vorsitzender des Kolping-Bildungswerkes in der Diözese Augsburg), Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker (Verbändereferent im Bistum Augsburg), Herbert Barthelmes (Vorsitzender Allgäuhaus), Judit Hudson (Kolping-Nationalsekretärin Ungarn), Max Weinkamm (Stadtrat Augsburg), Volker Ullrich (Mitglied im Deutschen Bundestag) und Stadtpfarrer Wolfgang Kretschmer (Neugewählter Kolping-Diözesanpräses) sprachen ihre Anerkennung und ihren Dank für das Geleistete aus.

Während der Diözesanversammlung erhielten Mechthild Gerbig (Schongau), Rosemarie Gonizianer (Augsburg), Theodor Lehner (Babenhausen) und Karl Schneider (Gerstetten) für ihr ehrenamtliches Engagement im Kolpingverband das Ehrenzeichen als die höchste Auszeichnung des Kolpingwerkes Diözesanverband Augsburg. Diözesanvorsitzende Sonja Tomaschek dankte Robert Klauser (Lindau) vor den rund 200 Teilnehmern für sein Engagement im Diözesanvorstand mit einer Dankurkunde.

Außer Hitzelberger und Kretschmer wurden in den Diözesanvorstand gewählt: Katharina Heckl (25, Schwabmünchen, stellvertretende Diözesanvorsitzende), Ralf Eger (50, Kempten, stellvertretender Diözesanvorsitzender), Vera Heinz (48, Neusäß), Herbert Hiemer (59, Oberstdorf), Hildegard Huber (65, Pfuhl), Jakob Kehrle (61, Höchstädt), Franz Nusser (48, Buchloe), Katharina Reichart (35, Wertach), Thorsten Schröder (44, Gersthofen) und Daniela Zitt (46, Kaltental). Mit den ehrenamtlichen Mitgliedern der Diözesanleitung der Kolpingjugend, die dem Vorstand angehören aber von den Jugendlichen selbst gewählt werden, liegt der Altersdurchschnitt des neugewählten Diözesanvorstandes bei 41,88 Jahren (Altersdurchschnitt aller Kolpingmitglieder im Diözesanverband 49,56 Jahre). 47 Prozent der Vorstandsmitglieder sind Frauen (Frauenanteil im Diözesanverband 44,2 Prozent).

Weitere Informationen unter: www.kolpingwerk-augsburg.de
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.