Augsburger Projekt in der Abendschau

Pop/Rock Sängerin Tina Schüssler bemüht sich ehrenamtlich um jeden einzelnen Patienten, ob groß oder klein. Die Weltmeisterin trainiert mit ihnen, führt Einzelgespräche und bringt die Kinder immer zum Lachen (Foto: Bayerischer Rundfunk)
 
Weltmeisterin Tina Schüssler ist die Patin des Bayerischen Kinderschmerzzentrums am Klinikum Augsburg. Sie bringt sich aktiv in die Beschäftigungstherapie mit ein (Foto: Bayerischer Rundfunk)

Langsam gewöhnen die Patienten sich schon an die tollen TV-Dreharbeiten zusammen mit ihrer Patin Tina Schüssler im Bayerischen Kinderschmerzzentrum am Klinikum Augsburg. Denn das aktuelle Projekt "Besieg den Schmerz" schlägt überdimensionale positive Wellen. Die amtierende K-1 Weltmeisterin und Pop Rock Sängerin hatte die Idee, mit der Band Backdoor Connection einem Song zu komponieren und diesen zusammen mit den Patienten, Eltern, Ärzten, Therapeuten und dem Filmemacher Ecki Diehl von Elanfilm umzusetzen. Ziel der Kampagne ist es, Menschen mit ungeklärten Schmerzen so schnell wie möglich zu helfen und ihnen eine direkte Anlaufstelle zu bieten. Der Bayerische Rundfunk drehte am Donnerstag mit Schüssler und den Patienten in der Klinik und berichten am Mittwoch, den 18. April in der Abendschau zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr. Link zur Sendung

Haben Sie im Umfeld Kinder oder Jugendliche, die unter ständigen Schmerzen leiden, aber keine eindeutigen körperlichen Ursachen gefunden werden konnten? Wenn zum Beispiel der Schulbesuch gar eine Ausnahme im Leben geworden ist oder Rückzugstendenzen zu beobachten sind, dann können sich Eltern direkt beim Bayerischen Kinderschmerzzentrum am Klinikum Augsburg melden.
Wenn man sich für den Weg ins Bayerische Kinderschmerzzentrum entschieden hat, ist man ausgerüstet mit der Herausforderung die gelöst werden will und dem nötigen Mut dazu. Die orangegehaltenen Buchstaben der Eingangstüre spenden Hoffnung, ein Stück Vergangenheit hinter sich zu lassen. Eine Reise ins Schmerzzentrum beginnt. Um sie lohnenswert zu gestalten, braucht es Aufbruchstimmung, Ziele und die Willenskraft eine neue Richtung einzuschlagen. Seit jeher wird der Mensch von Leid und Schmerz begleitet, ohne ihn, würden wir nicht lange überleben. Wird er jedoch für ihr Kind ein täglicher Begleiter, muss man der Sache auf den Grund gehen.

Ein Ort zum Wohlfühlen, an dem jeder herausfinden soll was ihm am Besten hilft. Sich zu öffnen für das, was das Leben bietet um es wieder angemessen genießen zu können. Den Fokus vom Schmerz weglenken und die Aufmerksamkeit vermehrt und konzentriert auf andere Dinge ziehen. Dies ist das Motto der Expedition. Ob beim Biofeedback, beim Austausch mit Gleich -und Andersgesinnten, beim Gitarre spielen oder beim Entspannen. Das Angebot ist vielfältig und soll dazu dienen, sich selbst besser kennenzulernen. Denn welche Reise ist wichtiger, als die zu sich selbst? Bekannterweise ist diese nicht ganz einfach und stellt eher eine lange Bergwanderung dar, als einen kurzen Wochenendtrip. Vielleicht ist am Ende auch gar nicht so wichtig, wie weit man den Gipfel hinaufkommt, aber auf jeden Fall, wer einen bis dahin begleitet und stützt.


Dem Schmerz den Kampf ansagen
Wie könnte dies besser gelingen, als mit der amtierenden K-1 Weltmeisterin und Pop/Rock Sängerin Tina Schüssler. Als offizielle Landkreis-Botschafterin für Augsburg und seit 2016 Patin des Bayerischen Kinderschmerzzentrums, bringt sie sich aktiv und regelmäßig in die Beschäftigungstherapie mit ein. In enger Zusammenarbeit mit den Ärzten hilft sie dabei, das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen zu stärken und sie damit auf ein verantwortungsvolles Leben vorzubereiten. Die Resonanz ist mehr als positiv. Schüssler sagt: “Trotz der unterschiedlichsten Schmerzen, kann ich schon nach zehn Minuten Kennenlernzeit zu den Kindern und Jugendlichen eine vertraute und entspannte Atmosphäre schaffen. Nach zirka zwei gemeinsamen Stunden, in denen wir zusammen Sport machen, uns unterhalten oder gemeinsam Spaß haben, frage ich meine Patienten immer nach dem Schmerzzustand. Es ist verblüffend. Die Schmerzen waren für diese Zeit vergessen oder sogar danach verschwunden. Ich bin kein Arzt und kein Therapeut, sondern einfach nur Tina! Durch meine Art und die Motivationschübe schaffe ich es, die Kinder glücklich zu machen und sie zu stärken.“ Um für jedes einzelne Kind auch genug Zeit zu haben und auf die unterschiedlichsten Schmerzen eingehen zu können, hat sich Tina Schüssler professionelle Unterstützung geholt. Ihre Freundin Susi Hofstetter, die gelernte Krankenschwester und ebenfalls Weltmeisterin im Kickboxen ist, hat sehr viel Gespür im Umgang mit den Patienten. Zusammen sind sie ein starkes Team.

Der Weg zur Hilfe ist einfach.
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich direkt dort bei einem Kinderschmerzfall zu melden:

Telefon: 0821 400-9324
E-Mail: kinderschmerzzentrum@klinikum-augsburg.de

Hier der Film zur Abendschau:



Filminhalt Besieg den Schmerz
Für den Zentrumsmanager Jörg Röhring und die Leiterin des Bayerischen Kinderschmerzzentrums Dr. Rosemarie Ahnert ist es wichtig, dass man in diesem Film sieht wie die Patienten in der Kinderschmerzklinik zusammen mit den Ärzten, professionell geschulten Therapeuten und Betreuern harmonieren, gezielt miteinander arbeiten, sowie mit positiven Energien an die Krankheit und den Schmerz herantreten. Der Film soll einen kleiner Einblick in die Vielfalt der Beschäftigungstherapien zeigen und vor allem darauf Hinweisen, dass das Bayerische Kinderschmerzzentrum für alle schmerzgeplagten Kindern und Jugendlichen offen steht. Der Schmerz wird ernst genommen.

Filmproduzent Ecki Diehl und Sängerin Tina Schüssler sind voller Emotionen: „Es ist gigantisch und phänomenal wie wir alle so viele Tage voller Leidenschaft für dieses Projekt gearbeitet, ja regelrecht gebrannt haben und immer noch brennen. Wenn man das Resultat sieht, welche Freude und Kraft kranke Kinder entfalten können und wie sie sich motiviert und positiv ihrer schweren Krankheit stellen. Wir hatten trotz des ernsten Hintergrunds sehr viel Spaß und vor allem eine enorme Stärke zusammen am Set, welche man im Film auch spüren wird. Wir sind eine noch größere Familie geworden!“ Unterstütz wird das Projekt vom Förderverein mukis e.V
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