Ausstellung zeigt die Anfänge der Augsburger Puppenkiste

Bauskizze des Zuschauerraums der Augsburger Puppenkiste. (Foto: Stadtarchiv Augsburg)
Augsburg: Stadtarchiv |

Unter der Rubrik „Das historische Dokument“ zeigt das Stadtarchiv in der Vitrine im Lesesaal eine Auswahl von Objekten aus seinem Bestand, die mit der Augsburger Puppenkiste in Zusammenhang stehen.

Darunter befindet sich auch der von Rose Oehmichen unterzeichnete „Gastspielvertrag“ mit den Städtischen Bühnen aus dem Jahr 1948. Am 26. Februar desselben Jahres öffnete sich der Deckel der Puppenkiste in den Räumen des Heilig-Geist-Spitals zum ersten Mal vor dem Augsburger Publikum. In einem Gastspielvertrag wurden Unterhalt und Nutzung der Räumlichkeiten, Personalangelegenheiten und die Verwaltung der Einnahmen geregelt. Hierfür musste auch die Genehmigung der amerikanischen Militärregierung eingeholt werden.

Der im Stadtarchiv ausgestellte Spielplan für die Jahre 1948 bis 1953 beweist, dass Oehmichens Marionettentheater von Beginn an eine Fülle verschiedener Aufführungen für ein breites Publikum bot. Daneben können Besucher verschiedene Programmhefte – etwa zum „Räuber Hotzenplotz“ – sowie den Eintrag Walter Oehmichens in die Jagdscheinkartei der Stadt oder erste Skizzen des Zuschauerraums bestaunen.
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