Dipl.-Psych. Dr. Dennis John wird neuer Professor an der FOM in Augsburg

Gratulationen des FOM-Teams: Prof. Dr. Gerald Mann, Cornelia Windisch, Prof. Dr. Dennis John, Dr. Harald Beschorner (v.l.n.r.).

Seine Leidenschaft ist die Psychologie. Er will wissen, was Mensch psychisch gesund hält. „Dinge zu machen, die einem Freude bereiten, sind für die eigene Gesundheit von großer Bedeutung“ betont Dennis T. John, Doktor der Psychologie und neuer Professor an der FOM Hochschule in Augsburg. John beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Entwicklung und Förderung der psychischen Gesundheit. Sein Fachwissen gibt er seit vergangenem Jahr an der FOM Hochschule weiter. Die Hochschule verlieh ihm jetzt die Professorenwürde.

John wurde in Augsburg geboren, machte dort auch sein Abitur und studierte anschließend Psychologie und Gerontologie in Regensburg und Erlangen und arbeitete später als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Erlangen-Nürnberg, u.a. in Forschungsprojekten der Volkswagen Stiftung und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Für seine Promotion erhielt der heute 33-jährige Diplom-Psychologe und zweifache Vater ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Nach seiner Dissertation wechselte er in den Bereich Gesundheitsförderung einer großen Krankenkasse, wo er als Experte und Arbeitsgruppenleiter für psychische Gesundheit diverse Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekte in Betrieben, Schulen und Hochschulen konzipierte und evaluierte. 

Entgrenzung von Arbeit und Privatem

„Die Zahl der psychischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, sagt Dr. Dennis T. John. Der Bedarf an Präventionsprogrammen sei groß. „Viele Menschen leben heutzutage im Dauerstrom“, so der Psychologe weiter. Grund dafür sei die zunehmende Verdichtung der Arbeit, die Entgrenzung von Arbeit und Privatem und die dadurch entstehende kontinuierliche Belastung der Arbeitnehmer. Viele Menschen sind diesem Stress nicht gewachsen und reagieren darauf mit Krankheitssymptomen ganz unterschiedlicher Art.

Programme zur Gesundheitsförderung boomen

Antistress-Kurse, Entspannungs-Apps und Resilienz-Trainings sollen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten. Das Angebot an einschlägigen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung on- wie offline boomt. „Doch ob die Kurse und Trainings tatsächlich wirken und nachhaltig helfen, ist noch gar nicht ausreichend erforscht“, sagt Dennis T. John. Auch ein großes Thema für den jungen Professor, dem er sich gerne widmet: „Wie kann ich die Qualität dieser Maßnahmen zur Gesundheitsförderung messen und wirken die Programme auch längerfristig.“ 

Motivierte und interessierte Studenten

Seit vergangenem Jahr lehrt Dennis John, der nebenberuflich als zertifizierter Trainer und Berater für positive Psychologie, Stressmanagement und Resilienz gemäß GKV-Leitfaden Prävention tätig ist, an der FOM Hochschule im Fachbereich Wirtschaftspsychologie u.a. qualitative Forschung, Arbeits- und Organisationspsychologie und Empirisches Arbeiten. John mag die Arbeit an der FOM Hochschule. „Es ist super. Die Studenten sind sehr motiviert und interessiert.“ Jeder habe einen anderen beruflichen Kontext, den er ins Studium mit einbringt. „Mir macht es Spaß, den Stoff zu vermitteln und mit den Leuten darüber zu reden“, so John. Eine gute Voraussetzung für ein gesundheitsförderliches Arbeitsklima.
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