Dreimal so viel Platz: Die neue Plärrerwache ist fertig

In der alten Plärrerwache hätten „beschämende Zustände“ geherrscht, sagte Oberbürgermeister Kurt Gribl am Dienstag. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst verrichten in der Wache ihren Dienst während draußen auf dem Platz der Plärrer stattfindet. Doch die sanitären Anlagen waren in die Jahre gekommen, die Räume zu eng. Ein Neubau musste her. Nun ist er fertig und wurde nun offiziell eingeweiht.



Im August 2017 stimmte der Ferienausschuss der Stadt für einen Neubau. Größer sollte er werden, bestimmten die Stadträte, durch ein zusätzliches Stockwerk. Nun können im Erdgeschoss Durchsuchungen, Behandlungen und die Bearbeitung von Fällen stattfinden. Im Obergeschoss gibt es ein Aufenthaltszimmer und Waschräume. Das neue Gebäude sei dringend notwendig gewesen, betonte Gribl während der feierlichen Einweihung. „Es tut mir leid, dass wir das nicht früher geschafft haben“, wandte er sich an die Anwesenden von Polizei, Berufsfeuerwehr und Rotem Kreuz. Die Zustände seien „überkommen“ gewesen, wenn man es beschönigend ausdrücken wolle. „Ich habe mich in der alten Wache an ,Emergency Room’“ erinnert gefühlt, wo Patienten durch den Wartebereich geschoben werden, während dort jemandem das Bein amputiert wird. Das ist überspitzt formuliert, aber es war einfach zu eng. Es gab keine Privat- und Intimsphäre“, sagte Gribl.

„Wir weinen der alten Plärrerwache keine Träne nach“, erklärte auch Michael Gebler, Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes. Die neue Wache biete dreimal so viel Platz. „Das wird ein ganz anderes Arbeiten“, ist Gebler überzeugt.

Nachdem OB Gribl symbolisch für die Übergabe der Plärrerwache eine Zirbelnuss an den Schaustellerverband überreicht hatte, endete die Einweihungsfeier mit der Segnung des neuen Gebäudes.
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