Elektrisch durch die Region

(v.l.n.r.): Karin Hesse, Fachbereichsleiterin Hochbau, Landrat Martin Sailer und Jonas Fricke, Klimaschutzmanager für den Wirtschaftsraum Augsburg.
Augsburg: Landratsamt |

Landkreis Augsburg nimmt mit Hilfe des regionalen Klimaschutzmanagements Elektro-Auto in Fuhrpark auf

Dass der CO2-Austoß von Benzin- und Dieselfahrzeugen auf deutschen Straßen die Umwelt schwer belastet, ist weithin bekannt. Der Landkreis Augsburg hat sich deshalb im Zuge des regionalen Klimaschutzmanagements dazu entschlossen, auch den eigenen Fuhrpark in Angriff zu nehmen: In einem Pilotprojekt wird nun ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor durch ein umweltfreundliches Elektromodell, genauer einen VW E-Golf, ersetzt. Außerdem wird eine entsprechende Ladestation für das Auto installiert. „Der Schutz unserer Umwelt ist mir ein persönliches Anliegen“, so Landrat Martin Sailer: „Als Landkreis wollen wir durch die Unterstützung der E-Mobilität unseren Teil zur Verbesserung des Klimas beitragen.“


Förderung durch den Bund


Die Beschaffung der Elektroautos und die Installation der Ladeinfrastruktur werden im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums zu 50 Prozent gefördert. Der E-Golf hat eine Reichweite von etwa 180 Kilometern und eignet sich somit für die meisten Dienstfahrten der Landratsamtsmitarbeiter. Auch um das Aufladen muss einem nicht bange werden. Denn im Landkreis Augsburg sind aktuell gute 40 öffentliche Ladesäulen in Betrieb. Zum Großteil wird der E-Golf jedoch im Landratsamt betankt und das auf die klimafreundlichste Art: Das Dach des Landratsamts ist fast vollständig mit Photovoltaikmodulen belegt. Der eigenerzeugte Strom wird zu 92 Prozent direkt vor Ort verbraucht. „E-Golf mit Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage, das ist eine unschlagbare Kombination für den Klimaschutz“, betont der regionale Klimaschutzmanager Jonas Fricke.


Klimaschutz über den Landkreis hinaus

Der pilothafte Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist eine von mehreren Maßnahmen, die der Landkreis Augsburg im Zuge des regionalen Klimaschutzmanagements durchführt. An diesem sind sowohl die Stadt Augsburg als auch der Landkreis Aichach-Friedberg beteiligt, denn im Bereich des Klimaschutzes sind die drei Gebietskörperschaften bereits seit zehn Jahren in enger Kooperation. Gemeinsames Ziel ist es, die CO2-Emissionen im Wirtschaftsraum Augsburg bis 2030 um 55 Prozent zu reduzieren.



Weitere Maßnahmenpakete des regionalen Klimaschutzmanagements setzen auf Einsparung, Energieeffizienz und den Ausbau Erneuerbarer Energien u.a. im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich.
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