Friedberger Faschingsumzug 2018

Bürgermeister Roland Eichmann ging als Dracula

Bei blauem Himmel und Sonnenschein zog es auch 2018 wieder zahlreiche Narren zum Friedberger Faschingsumzug. Unter dem Motto „Mit Frohsinn und Humor“ schlängelten sich am Dienstag ab 14 Uhr rund 30 Wagen und Fußgruppen durch die Friedberger Innenstadt.

Der Umzug verlief wie immer vom Volksfestplatz über die Aichacher- und die Ludwigstraße, am Rathaus vorbei, durch die Bauernbräu- zur Bahnhofstraße und schließlich zurück in die Münchner Straße. Mit dabei waren heuer Wagen und Fußgruppen mit den Mottos „Himmel und Hölle“, „Die Schöne und das Biest“ und „Yo, wir schaffen das“. Nach dem Umzug ging es auf dem Marienplatz mit einem bunten Büh-nenprogramm weiter. Mit dabei waren auch die Friedberger Jugendkapelle und der Faschingsclub „ORCC“ sowie „Narrneusia“. Anschließend luden die umliegenden Lokale und die beheizte Garage Ost zur Tiefgaragenparty ein.
Zum sechsten Mal in Folge hat die Stadt für die Stunden des Faschingstreibens die Innenstadt zur schnapsfreien Zone erklärt. Hintergrund für das Verbot ist ein „Zivilcourage-Präventionsprogramm“, das der Kultur- und Sportausschuss der Stadt verabschiedet hat. Das Verbot von hartem Alkohol tat der Stimmung aber auch heuer keinen Abbruch: Tausende Faschingsbegeisterte verfolgten den Zug durch die Stadt.
Und das womöglich zum letzten Mal: SPD-Vorsitzender Roland Fuchs hatte im Kulturausschuss bereits angeregt, den Umzug abzuschaffen. Zu wenig Besucher, kein Motto, zu teuer, nur viel Lärm und Abgase, kritisierte Fuchs bereits im Oktober und erntete die Zustimmung einiger weiterer Stadträte. Ob der Umzug im kommenden Jahr noch einmal stattfinden wird, wird sich wohl erst im Lauf des Jahres klären.

Hier die Schönsten Bilder vom Friedberger Faschingsumzug
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