„Für die Welt bist du irgendjemand, aber für irgendjemand bist du die Welt.“ - Das Offene Treffen des BUND Naturschutz e.V. Ortsgruppe Augsburg

Foto: Eva Haeften; vorne rechts Lisa Frank, BN-Mitglied und ehrenamtliche Mitarbeiterin, Christa Schalk, stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe BN

„Für die Welt bist du irgendjemand, aber für irgendjemand bist du die Welt.“

Mit diesem Zitat von Erich Fried, dem österreichischen Lyriker des 20. Jahrhunderts, beginnt die Pressereferentin des BUND Naturschutz e.V. Ortsgruppe Augsburg (BN), Claudia Klemencic, ihren Kurzvortrag zum Thema

„Beim Bund Naturschutz aktiv werden: Gemeinsames Handeln bringt die Welt, Augsburg und mich weiter - Was wir Ehrenamtliche bewirken können.“

Ein netter Kreis von Interessierten hat sich am Mittwoch, den 14. Februar 2018, im ANNA Café, zusammengefunden. Claudia Klemencic erzählt von ihrem eigenen Werdegang und der Motivation, sich beim BN zu engagieren: „Ich bin durch einen Workshop bei der Augsburger Allgemeinen zum Thema „Zeitungsberichte schreiben“ auf die Idee gekommen, mich beim BN mit dem Gelernten einzubringen. Seit 2006 bin ich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, habe aber aufgrund meiner inzwischen Vollzeit-Berufstätigkeit seit 2008 nicht mehr so viel Zeit wie in den Anfängen.“ Daher wirbt Claudia Klemencic kräftig um Unterstützung: „Wir brauchen Helfer, die mal mit zu Veranstaltungen kommen, darüber berichten, Helfer, die fotografieren und die Fotos zur Verfügung stellen sowie jemanden, der gerne filmt und an Kurzfilmen für unsere Website und unseren Facebook-Auftritt mitarbeiten möchte.
Fritz Effenberger, ein treuer Besucher des Offenen Treffs und daran interessiert, die Naturschutzthemen im Landesverband der Linken, Bezirkstag Schwaben, seiner Fraktion nahezubringen, betont: „Ich selber bin schon lange ehrenamtlich tätig und es ist schon interessant, dass in Deutschland die Zahl der ehrenamtlich Tätigen mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen ist.“ Laut statistischem Bundesamt waren 2017 über 44 Millionen Menschen mit Wohnsitz in Deutschland erwerbstätig und die Bundesregierung meldete, dass 2017 über 30 Millionen der über 14 Jahre alten Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich tätig waren. Das macht Hoffnung, dass sich engagierte Menschen auch für die Ortsgruppe finden.
Weitere Infos zur ehrenamtlichen Mitarbeit finden Sie unter: https://augsburg.bund-naturschutz.de/ortsgruppen/a...

Beim Thema "Urbane Gärten“

berichtet Irene Kuhn, die sich seit 2010 mit dem Schwerpunkt „Stadtplanung“ für die Ortsgruppe engagiert: „Einige Mitglieder der Ortsgruppe haben sich mit Tine Klink vom Arbeitskreis „Urbane Gärten“ getroffen, um zu überlegen, wo die Stadt statt Ziergrün auch essbares Grün anbauen könnte, ähnlich wie in der Stadt Andernach im nördlichen Rheinland-Pfalz. Diese Stadt ist inzwischen mit dem Projekt „Andernach – Die essbare Stadt“ berühmt geworden und hat schon einen Preis bekommen. Der Arbeitskreis „Urbane Gärten“ geht auf die Stadt zu, um Flächen im Eigentum der Stadt in Grabeland zu verwandeln. Auf längere Sicht wäre es wünschenswert, wenn auch die Außenanlagen von Geschosswohnungsbauten von Bewohnern teilweise genützt werden könnten. Eine weitere Idee ist das Anpflanzen von Gehölzen mit essbaren Früchten: Obstbäume, Johannisbeeren, Felsenbirnen oder Kornelkirschen.“ Die Idee einer Stadt mit Gärten gefällt allen und der ein oder andere Besucher des Abends hat sich vorgenommen, diese Entwicklung zu unterstützen, und dort, wo er kann, Einfluss zu nehmen. Mit den „Richtlinien für Gemeinschaftsgärten“, die der Umweltausschuss der Stadt Augsburg im Februar beschlossen hat, und der Bereitstellung geeigneter Grundstücke, fördert die Stadt auf ihren Flächen neue Formen urbaner Gärten. Bereits in den beiden nächsten Jahren können an der Pferseer Uhlandstraße 50 Gartenparzellen entstehen. Die Richtlinien und weitere Infos finden Sie hier: http://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/det...
Das nächste Offene Treffen ist im März geplant.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.