Gersthofer Geschichten: Thomas Kazianka soll im Gersthofer Kulturamt richtig kreativ sein

Der Salzburger Thomas Kazianka ist der neue Kulturamtsleiter in Gersthofen und geht voller Elan an seine neue Aufgabe heran.

Thomas Kazianka hat das Kulturamt in Gersthofen übernommen. Nun spricht er über Erwartungen, Ideen und Pläne.

Der gebürtige Salzburger studierte an der dortigen Universität Publizistik und Kommunikationswissenschaft/Kunstgeschichte und ging dann als Regieassistent an das Landestheater Salzburg und zu den Salzburger Festspielen. Neben Stationen in Schaffhausen, Wachau und Klagenfurt verschlug es ihn auch immer wieder nach Augsburg. Zuletzt entwickelte er das k1 im Chiemgau zum größten und wichtigsten Veranstaltungszentrum dieser Region.

Im März übernahm Thomas Kazianka nun das Gersthofer Kulturamt und damit die Verantwortung für die Stadthalle, das Ballonmuseum und die Bücherei. Er wird weiterhin eng mit seinem Vorgänger Helmut Gieber zusammenarbeiten. Als Kenner der Kulturszene in der Region, freut er sich über die angenehme Zusammenarbeit mit Augsburg, zum Beispiel im Rahmen der Fronhof-Konzerte im Sommer.

„Man hat mich aufgefordert, richtig kreativ zu sein“, sagt Kazianka und meint den Gersthofer Stadtrat, aber auch die Bürger, die sich auf neue Highlights freuen. Weil die Stadthalle mit ihren Veranstaltungen eine sehr hohe Qualität bieten will, sei es eine seiner Hauptaufgaben, hier eigene Produktionen und Buchungen anderer Veranstalter entsprechend zu koordinieren und dabei eine möglichst breite Palette an Programm zu bieten: „Wir machen Kultur für alle, angefangen bei kleinen Kindern“. Er fügt hinzu, dass er es sich zum Ziel gesetzt hat, die Jugendarbeit zu vertiefen, denn damit könne man gar nicht früh genug anfangen. Dafür sei es notwendig, umliegende Kulturschaffende noch besser zu vernetzen, als das ohnehin schon der Fall ist. Zuerst möchte der Kulturamtsleiter beispielsweise Gespräche mit der örtlichen Musikschule führen.

Kazianka sagt von sich, er habe das große Glück, dass er sein Hobby zum Beruf machen konnte und bezeichnet sich selbst als eher intuitiv in seiner Vorgehensweise. „Ich durfte mit vielen großen deutschsprachigen Künstlern arbeiten. Das hat meinen Horizont enorm erweitert.“ Um für seine neue Aufgabe fit zu bleiben, möchte er auch für Auszeiten in seinem Leben sorgen. „Im Gegensatz zu früher, will ich mindestens ein Wochenende im Monat nicht arbeiten. Das wird mir meine Kreativität erhalten.“ Dafür hat sich der Salzburger einen Rückzugsort in seiner Heimatstadt geschaffen.

Neben der Programmstruktur gehört auch das Sicherheitskonzept seiner Einrichtungen zu den Aufgaben des Kulturamtes. Hier ändern sich immer wieder die Vorgaben und man muss entsprechend umdenken. Außerdem steht immer noch eine Antwort auf die Frage aus, wo die Mitarbeiter des Amtes künftig arbeiten werden, denn der aktuelle Stand ist, dass das derzeitige Domizil, die Strasser-Villa, zugunsten der neuen Gersthofer Mitte abgerissen wird.
Bei Stadt und Mitarbeitern genießt Thomas Kazianka großen Vertrauensvorschuss und Respekt. „Ein prima Start – ich freue mich sehr auf Gersthofen.“
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