Imkern 4.0: Witty setzt sich für Bienen ein

Witty-Mitarbeiterin Laura Augustin, hier mit einer Bienenwabe, kümmert sich um die Bienenvölker, die auf dem Firmengelände in Dinkelscherben angesiedelt wurden.

Auf dem Firmengelände von Witty wurden sieben Bienenvölker angesiedelt. Mitarbeiter kümmern sich künftig in ihrer Freizeit um sie. Die Aktion ist ein Beitrag gegen das Bienensterben und zugleich Wittys jährliches ÖKOPROFIT-Projekt.



Vom Büro aus können die Mitarbeiter die Bienenkästen sehen. Auf vier Bildschirmen in der Kantine und im Bürogebäude werden das Gewicht, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in den Bienenstöcken angezeigt. Sobald das Netzwerkkabel verlegt und die Webcam installiert ist, sind auch Livebilder zu sehen. Die in der Cloud gespeicherten Daten können überall abgerufen werden. Imkern 4.0. Witty-Fachberater Benjamin Wirthwein, ein leidenschaftlicher Hobby-Imker, leitet die Kollegen an, die sich freiwillig um die Bienen kümmern. Pro Bienenvolk rechnet er mit 30 bis 40 kg Honig pro Jahr. Ein Teil des Honigs wird gespendet. Mit dem Projekt „Rettet die Bienen“ schlägt die Firma Witty, die ihren Kunden immer umfassendere digitale Lösungen offeriert, zwei Fliegen mit einer Klappe: „Wir leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt und vermitteln sehr anschaulich die Vorzüge der Digitalisierung“, sagt Geschäftsführer Dr. Hubert Witty. Witty setzt getreu seinem Kundenversprechen – „Damit Sie es leichter haben“ – auf die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung. So können die Kunden aus den Bereichen Schwimmbadpflege, Trinkwasser- und Großküchenhygiene künftig ebenfalls digitales Monitoring nutzen.
Als eines der ersten Unternehmen im Raum Augsburg erhielt Witty bereits 2009 die Ökoprofit-Urkunde. Das Ziel: ökologisch wirtschaften, den betrieblichen Umweltschutz verbessern und gleichzeitig den Profit sichern. Im Rahmen des Programms setzt Witty seitdem jedes Jahr ein Umweltschutzprojekt um. Im Vorjahr wurden Kunden zur Papier sparenden Umstellung auf Online-Rechnungen animiert. Für jeden Kunden, der umstieg, spendete Witty 5,– €. So kamen 1.500 € zusammen.
Jetzt engagiert sich die Firma, bei der ein Waschbär zum Erscheinungsbild gehört, für Bienen. Sie sind vom Aussterben bedroht. Neben den sieben Bienenvölkern wurden Imkerschutzanzüge in unterschiedlichen Größen gekauft und Sockel mit digitalen Bienenmonitoren aufgestellt. Seit April schwärmen über 500.000 Bienen auf dem Firmengelände in der Herrenrothstraße aus.


Witty

Witty ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit über 70 Jahren Spitzenlösungen für die Schwimmbadpflege, Großküchen- und Trinkwasserhygiene auf den Markt bringt. Entwickelt und produziert werden die Produkte zum Reinigen und Wasseraufbereiten sowie Dosieranlagen am Firmensitz in Dinkelscherben. Der Familienbetrieb mit Geschäftsführer Dr. Hubert Witty an der Spitze beschäftigt über 300 Mitarbeiter, die Hälfte davon am Firmensitz in Dinkelscherben.


Projektpartner BeeAnd.me
Der BeeAndme.com Monitor ermöglicht die Überwachung von Bienenstöcken. Mit BeeAnd.me werden die Daten aufgezeichnet, übertragen, in der Cloud gespeichert und über Web oder eine App zugänglich gemacht. Den Bienenzüchtern wird dadurch ermöglicht, das Wohlbefinden der Bienen auch aus der Ferne zu beobachten. Durch die integrierte Sensorik wird zusätzlich die Menge an Honig, die sich im Bienenstock befindet ersichtlich.
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