Informationen aus erster Hand: Angehende Gymnasiallehrer und Sozialpädagogen zu Gast beim Bezirk Schwaben

Dr. Georg Bruckmeir, Leiter der Bezirksverwaltung, brachte angehenden Lehrkräften die Arbeit der "kommunalen Familie" und insbesondere des Bezirks Schwaben näher. (Bild: Daniel Beiter / Bezirk Schwaben)
Wie funktioniert die kommunale Selbstverwaltung in Bayern, und welche Aufgaben übernimmt hier der Bezirk? Oder wie kann man dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit von der wichtigen Arbeit sozialer Einrichtungen erfährt? Um solche Fragen zu beantworten, empfängt der Bezirk Schwaben immer wieder Gruppen von Besuchern.

Das Studienseminar am Gymnasium Neusäß beispielsweise bekundete Interesse an einem Überblick über die Arbeit und Zusammenhänge der „kommunalen Familie“ in Schwaben – also der Gemeinden, Landkreise, kreisfreien Städte und des Bezirks. Entsprechend freuten sich die 15 angehenden Lehrkräfte, dass sich der Direktor der Bezirksverwaltung, Dr. Georg Bruckmeir, Zeit für eine umfängliche Erläuterung der kommunalen Selbstverwaltung in Schwaben und der Arbeit des Bezirks nahm. „Der Bezirk Schwaben kommt im Lehrplan zur Kommunalpolitik nur am Rande vor. Ihn bei einem Besuch vor Ort kennenzulernen – gerade im Rahmen des Angebots „Bezirk Schwaben erleben!“ – ist sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler zur politischen Bildung wertvoll, und bietet sich aufgrund der räumlichen Nähe auch an“, resümiert die Leiterin des Studienseminars, Cordula Petersson, ihren Besuch.

Auch 20 Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Augsburg erhielten als Gäste in der Bezirksverwaltung Antworten auf ihre Fragen. Bei der Pressestelle des Bezirks, der als Träger der überörtlichen Sozialhilfe ebenfalls das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung sozialer Arbeit stärken möchte, informierten sie sich über Methoden der Öffentlichkeitsarbeit im sozialen Bereich. Die Pressereferenten des Bezirks gaben ihnen einen Einblick, mit welchen Mitteln der Bezirk verschiedene Zielgruppen anspricht: vom Versand von Pressemeldungen an Presse und Rundfunk über die Information per Webseite bis hin zu per Smartphone erstellten Online-Videos. So lernten die Studierenden, dass es durch den gezielten Einsatz bestimmter Veröffentlichungen auch mit geringen Ressourcen möglich sei, in späteren Berufsleben über ihre Tätigkeiten im sozialen Bereich zu berichten.

Bei Interesse an einem Gruppenbesuch beim Bezirk Schwaben wird um Anfrage an info@bezirk-schwaben.de gebeten; Informationen zum Angebot „Bezirk Schwaben erleben!“ für schwäbische Schulklassen der Sekundarstufe II finden sich unter: www.bezirk-schwaben.de/erleben.
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