Kolping-Kalender 2020 für einen guten Zweck

Vera Heinz (mitte), Robert Hitzelberger (links) und Diözesanpräses Domvikar Alois Zeller (rechts) vom Kolping-Diözesanvorstand stellen den neuen Kolping-Kalender 2020 mit Reiseberichten von Adolph Kolping nach Rom vor. Der Verkaufserlös des Kalenders kommt dem Bau eines Bildungszentrums in Indien zu Gute.
Augsburg: Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg |

Diözesanvorsitzender Robert Hitzelberger, Diözesanpräses Domvikar Alois Zeller und Diözesanvorstandsmitglied Vera Heinz stellen einen Kalender des Kolpingwerkes Diözesanverband Augsburg für das Jahr 2020 vor. Neben dem Kalendarium gibt es monatlich ein Bild und eine Geschichte über und zu Rom. Die Texte und der Titel „Auf nach Rom!!“ kommen aus der Feder von Adolph Kolping (1813-1865). Der Verkaufserlös des Kalenders kommt dem Bau eines Kolping-Bildungszentrums in Indien zu Gute.

Vom trotzigen Pinselfürst bis zur Begegnungen mit Papst Pius IX.

Vom „trotzigen Pinselführer“ Michelangelo, von der Beleuchtung der Peterskuppel mit Fackeln und Öllampen, vom Bier in Rom als „laffen Getränk“ aber auch von der Begegnung mit Papst Pius IX. schreibt Adolph Kolping. In 28 „Bildern von Rom“ hat er für die Leser der Rheinischen Volksblätter (veröffentlicht in den Kolping Schriften Band 6) seinen Besuch in Rom anlässlich der Heiligsprechung der Märtyrer von Nagasaki 1862 aufgearbeitet. „Im Mai habe ich Kolpingmitglieder aus ganz Europa nach der Kontinentalversammlung auf den Spuren Kolpings durch Rom geführt“, erzählt Domvikar Alois Zeller. „Die dafür ausgewählten Texte aus Kolpings Romberichten haben Eingang in den Kalender gefunden und zeigen etwas von Kolpings Denken“, sagt Zeller freudig.

Unterstützung für ein Bildungszentrum in Indien

Vera Heinz, die im Kolping-Diözesanvorstand für die Kontakte zu den Partnerländern Indien, Ungarn und Südafrika zuständig ist, freut sich nicht nur, weil sie ein „Fan von Kalendern“ ist. Der Verkaufserlös des Kalenders soll aus Anlass des 50-Jährigen Jubiläums der Kolping-Entwicklungs-Zusammenarbeit einem Projekt der Partner in Indien zu Gute kommen. Das indische Kolpingwerk will ein Bildungszentrum in Kanchipuram (Bundesstaat Tamil Nadu) bauen. „Nicht nur als Ort für die vielen Ausbildungskurse, die Kolping den Spargruppen bietet, sondern zusammen mit einem Ausbildungsgelände für Ackerbau und Pflanzenzucht wird das Haus eine wichtige Säule für den indischen Verband“, erklärt Vera Heinz. Zudem soll durch die Vermietung die Verbandsarbeit abgesichert werden. „Wir freuen uns natürlich auch über weitere Spenden für das Bildungszentrum an unsere Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger“, sagt Heinz.

Augsburg und Rom

Für den Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes Robert Hitzelberger ist der Kalender ein ideales Geschenk zu Weihnachten, zu Geburtstagen oder zu einem Jubiläum. „Im Kalender werden auch Beziehungen von Rom in die Diözese Augsburg aufgegriffen“, berichtet Hitzelberger. 1864 war ein Kemptener Fotograf bei der Gründung des Katholischen Gesellenvereins in Rom dabei. Das deutsche Kolleg Santa Maria dell’Anima war nicht nur Versammlungsort des Gesellenvereins, sondern die Fugger haben die Kirche mit Stiftungen bedacht. Seit 2010 gibt es mit dem Kolping Hotel Casa Domitilla wieder einen Anlaufpunkt für die Kolpingmitglieder aus der ganzen Welt in der ewigen Stadt. Seit einigen Jahren ist die Kolping-Verwaltungs-GmbH aus Augsburg einer der Gesellschafter des Hotels.

Wo gibt es den Kalender?

Der Kalender kann im Diözesanbüro des Kolpingwerkes in Augsburg (Jesuitengasse 8) für 6 Euro erworben werden. Auch eine Bestellung per Telefon, E-Mail und Fax ist möglich (Tel.: 0821 / 34 43 134; bestellung@kolpingwerk-augsburg.de; Fax: 0821 / 34 43 172). Beim Versand per Post werden die Versandkosten zusätzlich verrechnet.


Weitere Infos zum Bildungszentrum in Indien und zum Jubiläum Kolping-Entwicklungszusammenarbeit unter: www.kolpingwerk-augsburg.de/bildungszentrum.indien
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