Nach Blaualgen-Fund am Mandichosee: Wie ist die Wasserqualität eigentlich an Augsburger Seen?

Auch der Kuhsee wurde untersucht. (Foto: Ruth Plössel, Stadt Augsburg)

Im Mandichosee in Merching wurde Mitte August eine hierzulande seltene Gattung von Cyanobakterien, also Blaualgen, nachgewiesen. Die Stadt Augsburg hat aus aktuellem Anlass Proben auf Blaualgen aus den Augsburger Seen genommen.

Die Untersuchung sei im Zuge der in den Sommermonaten vorgeschriebenen monatlichen Wasserproben erfolgt. Für Augsburg hätte diese "durchweg Normalbefunde ergeben – auch was Blaualgen betrifft", berichtet die Stadt.

Nach Bekanntwerden des ungewöhnlichen Blaualgen-Befundes im Mandichosee habe sich die Stadt dazu entschlossen, die örtlichen Gewässer auch auf das Vorkommen von Blaualgen, insbesondere der Gattung Tychonema, untersuchen zu lassen, erklärt Ulrich Storr, der Leiter des Augsburger Gesundheitsamtes.

Die Wasserproben seien am Montag, 26., und Dienstag, 27. August, von Hygienekontrolleuren des Gesundheitsamtes entnommen worden – im Uferbereich, da sich Tychonema insbesondere an Wasserpflanzen, Treibholz und anderem Anschwemmgut  anlagern. Untersucht wurde der Autobahnsee, der Kuhsee, das Spickelbad, der Bergheimer Baggersee und der Ilsesee.

Die mikroskopische Analyse habe das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit durchgeführt. Das Ergebnis: Alles normal. (pm/jaf)
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