Närrisches Treiben trotz Sturmwarnung: Faschingsumzug durch die Friedberger Innenstadt

Zahlreiche Menschen zog es am Dienstag trotz Sturmwarnung auf den Friedberger Faschingsumzug, der in diesem Jahr mit einer Rekordbeteiligung stattfand. Die Stadt hatte noch am Vormittag wegen der Windböen die Kehrausparty auf dem Marienplatz abgesagt. Insgesamt 50 Wagen und Fußgruppen waren heuer auf dem Umzug durch die Friedberger Innenstadt dabei. So waren zum Beispiel die „Friedberger Pollerweiber“, der „Stadtwerke-Zoo“ und das „Haus des Geldes“ zu sehen.

Wie immer startete der Zug um 14 Uhr am Volksfestplatz, dann ging es durch die Aichacher Straße in die Ludwigstraße, am Marienplatz vorbei und durch die Bauernbräustraße am Bahnhof vorbei zurück in die Münchner Straße. Die Kehrausparty, die traditionell bereits vor dem Umzug am Marienplatz beginnt, musste in diesem Jahr ausfallen. Noch am Vormittag meldete die Stadt, dass es wegen der zu hohen Windlasten für die Mitarbeiter zu gefährlich sei, die Bühne in Betrieb zu nehmen. „Auch die für Nachmittag vorhergesagten zeitweisen Böen sprechen für eine zu hohe Gefahr, dass Akteure und Besucher sich durch lösende Bühnen- und Budenteile verletzen“, schrieb die Stadt. Auf der Kehrausparty hätte es eigentlich einen Auftritt der Band „Brasseroni“, die Prämierung der schönsten Umzugsgruppen und das Showprogramm der Neusäßer Faschingsgruppe „Narrneusia“ geben sollen.
Zum siebten Mal in Folge wurde der Friedberger Familienfasching schnapsfrei gefeiert. Auf der Tiefgaragenparty hingegen sind in diesem Jahr – zum ersten Mal, seit 2012 eine Feier ausgeufert war – wieder Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 17 Prozent erlaubt. Sie sollen in einem separaten Bereich der Bar ausgeschenkt werden, zu dem nur Volljährige Zutritt hatten. 

Hier die Bilder der Tages.
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