Reisen mit Hund

Ob Stadtfahrt oder Urlaub – viele Hunde fahren gerne im Auto mit (Foto: TierSV / F. Schöllhorn)

Die Tierärztin rät*

Wer „die schönsten Wochen des Jahres“ nicht ohne seinen geliebten Hund verbringen möchte, kann einiges tun, um die Reise für das Tier so stressfrei wie möglich zu gestalten.

Als Reiseziele eignen sich am besten Orte, die mit dem Auto erreichbar sind. Zum einen sind die meisten Hunde mit diesem Transportmittel schon vertraut, zum anderen können sie mit dem Auto ohne größere Umstände und Kosten mitgenommen werden. Außerdem bietet eine Autofahrt Gelegenheit für individuelle Pausen, in denen der Hund trinken und sich bei einem kleinen Spaziergang die Beine vertreten kann.

Auch Hunden kann es übrigens bei längeren Autofahrten übel werden. Das äußert sich meist in Unruhe, Hecheln, Speicheln, u.U. auch Erbrechen. Darum sicherheitshalber vor Reiseantritt einen ausgiebigen gemeinsamen Spaziergang unternehmen und den Hund vor der Fahrt nicht füttern. Beruhigend wirkt auch die Lieblingsdecke im Auto oder ein Spielzeug mit vertrautem Geruch.

Die Umstellung mit Orts- und vielleicht sogar Klimawechsel ist für die meisten Hunde nicht einfach. Gerade am Urlaubsanfang sollte man den gewohnten Tagesablauf (Fütterung, Spaziergänge) beibehalten und Aktivitäten langsam steigern, um den Hund nicht zu überfordern.

Bei einer Reise in das (europäische) Ausland muss ein EU-Heimtierausweis mit einer gültigen Tollwut-Impfung mitgeführt werden. Desweiteren muss der Hund mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Je nach Land gibt es u.U. noch weitere Einreisebestimmungen und Regeln für Hunde (z. B. Maulkorbzwang), die unbedingt vor der Reise abgeklärt werden sollten. Am besten Sie fragen Ihren Tierarzt nach den erforderlichen Dokumenten und ggf. Reisemedikamenten.

* Tonia Olson ist Ihre Tierärztin im Tierheim Augsburg
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