Rockavaria: Wenn Legenden und Idole der Jugend auf der Bühne stehen

Am vergangenen Samstag pilgerten zahlreiche Metal-Anhänger zum Konzert ihrer Metal-Götter zum Rockavaria nach München. Die Götter hörten auf die Namen Bruce Dickinson (Gesang), Steve Harris (Bass), Adrian Smith (Gitarre) und Dave Murray (Gitarre), Janick Gers (Gitarre) und Nicko McBrain (Schlagzeug). Ebenfalls nicht fehlen durfte das Maskottchen Eddie - der bei keinem Auftritt der Band fehlen darf.

Iron Maiden rockten den Königsplatz von 21 bis exakt 23 Uhr mit ihrer Kombination aus Wahnsinns-Schlagzeug, sehr melodiösen Zerrgitarren und einer opulenten Licht- und Pyroshow. „Legacy of the Beast“ lautet der Titel der aktuellen Tour, mit Klassikern aus den 1980ern, die erstmals seit vielen Jahren wieder live gespielet wurden. Und wie! Bei „Sign of the Cross“ und „Flight of Icarus“ ist die Bühne in rotes Licht getaucht, Kronleuchter hängen von der Decke, die Bühne gleicht einer riesigen Kathedrale, in der Bruce Dickinson und die seinen ihre Messe vom „Vermächtnis des Biestes“ („Legacy of the Beast“) zelebrieren.

Iron Maiden lockte Rockfans jeden Alters an den Königsplatz - auf der einen Seite spielt ein älterer Mann im Rollstuhl auf der Luftgitarre, wenige Meter neben ihm entfernt Headbangen langhaarige Metalheads in Iron Maiden Kutten und etwas am abseits am Rande stehen Familienväter mit ihren Kindern. Die meißten von ihnen harrten seit 14 Uhr auf dem Königsplatz aus und trotzten den zahlreichen Regenschauern, die die Festivalgänger durchnässten - gekommen waren sie trotz namhafter Vorbands wie Saltatio Mortis, Killswitch Engange und Arch Enemy - fast ausschließlich wegen Iron Maiden.

Mit dem klassischen Maiden-Schlusslied "Always look on the bright side of life" endete ein Konzert, dass alle Metal-Herzen höher schlagen ließ.
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