"'s Buzzele isch da!" - das Buch

Auf der "alda Veschba" fuhr der Seppi mit seiner hochschwangeren Mare hinaus in die Stauden, wo dann das "Buzzele", zur Welt kam. Grafik: Roman Sellherr/Peter Berens


Von wegen in Bethlehem, da liegen alle falsch. Bei Schnee und eisigem Wind kam das Jesuskind in den hinteren Stauden zur Welt in "am schebsa Schubfa". Wer es nicht glaubt, der lese auf Schwäbisch die Weihnachtsgeschichten von StadtZeitungsredakteur Stefan Gruber, die nun zusammengefasst im Buch "'s Buzzele isch da! - a glois schwäbischs Weihnachtswundr aus de hendre Stauda" für 14,90 Euro bei der StadtZeitung erschienen sind.

Die amüsante schwäbische Sichtweise, wie es zur Christi Geburt in den Stauden kam, erzählt Gruber in kernig-schwäbischem Dialekt, auch die Heiligen Drei Könige werden dabei nicht verschont, wenn sie sich im hüfthohen Schnee in den Stauden verirren, zu spät aber letztendlich doch noch beim "neigeborena Erleser", dem "Buzzele", ankommen. Die Illustrationen fügte Peter Berens bei.

Ein Buch von einem waschechten Schwaben für Schwaben, für ausgewanderte Schwaben, für Schwaben, die ihren Dialekt vergessen haben oder Zugezogene, die schwäbische Literatur als Lehrstoff brauchen.

Der Autor beschränkte sich im Buch nicht auf Jesu-Geburt und die Jahre, bis er im Tempel bei den Gelehrten auffiel, nein, er beschreibt auch die Sitte des Christbaumlobens und gibt Anregung für ein schwäbisches Festessen an den Weihnachtsfeiertagen oder gar schon am Heiligen Abend. Gruber empfiehlt handgemachte schwäbische Schupfnudeln und liefert gleich das Rezept dazu.

Der Autor Stefan Gruber schreibt mit Herzblut nun im vierten Jahr seine "Wortschätzla" als wöchentliche Kolumne in der StadtZeitung über Alltägliches und Besonderes, Geschicke und Missgeschicke, über sein "Gärtle" und Körperliches, über schwäbische Marotten und fast Vergessenes, dabei bringt er so manchen Schwaben ins Grübeln: "Kenn ich dieses schwäbische Wort noch? Ach ja, das meint er!", oder auch "Ja, so haben wir früher auch dazu gesagt!", da huscht manchem Leser ein Lächeln über die Lippen, läuft einem das Wasser im Mund zusammen oder es erschallt gar herzhaftes Gelächter und aus den hintersten Hirnwindungen werden Erinnerungen an früher, die eigene Kindheit oder die Groß- und Urgroßeltern wach.

Der schwäbische Dialekt und manche hiesigen Sitten sollten nicht verloren gehen und deshalb gibt es als kleinen Beitrag dazu nun die schwäbischen Weihnachtswortschätzla schon einmal als Buch. Wann die weiteren "Wortschätzla" in einer Sammlung als Buch bei der StadtZeitung erscheinen, das steht noch aus.

Viel Spaß beim Lesen des Buches "'s Buzzele isch da! - a glois schwäbischs Weihnachtswundr aus de hendre Stauda". Ein ideales Weihnachtsgeschenk und Mitbringsel für sich selbst, liebe Freunde und Angehörige.

Beeilen Sie sich, bevor die Auflage vergriffen ist: Zu kaufen gibt es Grubers 56-seitiges Wortschätzla-Weihnachtsbuch "'s Buzzele isch da - a glois schwäbischs Weihnachdswundr" ab sofort für 14,90 Euro beim Verlag StadtZeitung in der Langenmantelstraße 14, 86153 Augsburg, Telefon 0821/5071-0, sowie den Vertriebspartnern
Bücher Pustet, Karolinenstraße 12 in Augsburg,
Buchhandlung Rieger+Kranzfelder, Maximilianstraße 36 in Augsburg,
Buchecke, Hauptstraße 12 in Diedorf,
Bücher Max, Georg-Odemer-Straße 2A in Neusäß,
Bücher Di Santo, Hochstraße 5B in Bobingen,
Buchhandlung Schmid, Fuggerstraße 14 in Schwabmünchen,
Lesenswert! GmbH, Ludwigstraße 39 in Friedberg,
Mein Buchladen, Marktplatz 16 in Zusmarshausen,
Lesehexe, Hauptstraße 13 in Fischach und
Lesehexe, Raiffeisenplatz 2, in Tannhausen.

Im online-Shop auf www.stadtzeitung.de gibt es das Weihnachtsbuch für 17,90 Euro einschließlich der Bearbeitungs- und Versandgebühren. (leo)
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