Spannende Geschichten über Verbrechen: Sonderausstellung in der Augsburger Puppenkiste

Mackie Messer aus der "Dreigroschenoper" der Augsburger Puppenkiste. Foto: Elmar Herr

Geschichten und Berichte über Verbrechen faszinieren Menschen schon immer. Das Thema Schuld und Sühne und die Frage nach den Ursachen des Bösen im Menschen sind grundlegende Motive - spätestens seit der Geschichte von Kain und Abel. Im 19. Jahrhundert kamen dann als Untergattung Detektivgeschichten hinzu. In den Klassikern geht es oft um eine Übeltat, welche der Detektiv im Verlauf der Handlung aufklärt.

Solche spannende und mysteriöse Geschichten rund um die Themen Verbrechen, Polizei und Spionage sind nun auch im Augsburger Puppentheatermuseum "die Kiste" zu entdecken. Ermittler, Gesetzeshüter und ihre Gegenspieler reisen dabei vom "Theater Salz+Pfeffer", vom "figurentheater inflagranti" und von vielen anderen Bühnen an. Vom Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt werden Exponate aus der Geschichte der Polizei zu sehen sein, welche der Sonderausstellung auch einen wissenschaftlichen Aspekt geben.

Wie immer wird das Ausstellungsthema von einem Programm begleitet. So wird "CSI: Training" zusammen mit Kindern ab zwölf Jahren in den Ferien auf die Suche nach einer entführten Marionetten gehen und dabei "die Kiste" durchforsten. Zudem bietet die Kriminalpolizeiinspektion Augsburg kostenlos für Senioren einen Vortrag zu Betrug und Trickdiebstahl sowie für Schüler ab der fünften Klasse eine Informationsveranstaltung über die Gefahren der neuen Medien an.

Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, die Kasse schließt um 18 Uhr. Weitere Informationen unter diekiste.net.
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