Spannung für Förderpreis Helfende Hand - Augsburger Projekt Gemeinsam gegen Gewalt

Die Augsburger Landkreisbotschafterin und Pop-Rock Sängerin Tina Schüssler, unterstützt das Augsburger Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“ und freut sich, wenn Anfang Dezember in Berlin das Ergebnis verkündet wird, wer den Förderpreis „Helfende Hand“ mit nach Hause nehmen darf (Foto: Annabell Fiebiger / Helfende Hand / AG Augsburg)

Die Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen in Augsburg bewirbt sich mit dem Projekt „GEMEINSAM gegen Gewalt“ für den Förderpreis „Helfende Hand 2018“ des Bundesinnenministeriums. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich verliehen. Die Auszeichnung symbolisiert die dankend gereichte Hand derjenigen, die sich auf die Hilfe der Freiwilligen im Bevölkerungsschutz verlassen können. Gleichzeitig steht die Hand für Zusammenarbeit und gemeinsames Vorgehen.

Menschen können sich nicht vor allen Katastrophen selbst schützen oder sich aus allen Notlagen selbst befreien. Darum benötigen Sie Hilfe, Rettung und Unterstützung, beispielsweise bei Unglücksfällen und Naturkatastrophen. Dieser Schutz der Bevölkerung und die Hilfe im Katastrophenfall ist in unserem Land bundesweit 24 Stunden, 7 Tage pro Woche flächendeckend gewährleistet. Die dafür nötige personelle Voraussetzung sind über 1,7 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Sie sind die Basis einer Sicherheitsarchitektur, die sich täglich bewährt – von der freiwilligen Feuerwehr oder dem Rettungsdienst, die bei örtlichen Unglücken ausrücken, bis hin zur Hilfe bei Naturkatastrophen großen Ausmaßes, überall helfen Frauen und Männer ehrenamtlich aber hochprofessionell bei der Bewältigung mit. Nur in Großstädten gibt es hauptberufliche Retter, beispielsweise die Frauen und Männer der Berufsfeuerwehr. Darum übernehmen die Ehrenamtlichen über 90 Prozent aller Einsätze. Ohne die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Mitarbeit in den Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes wäre die Einsatzfähigkeit dieser Einheiten in Gefahr. Zusätzlich verkleinert der demografische Wandel den Pool, aus dem die Hilfsorganisationen Nachwuchs schöpfen können. Darum möchte das Bundesministerium des Innern zum einen die Organisationen bei der Gewinnung neuer Mitglieder unterstützen und die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Einsatz für den Schutz der Bevölkerung fördern. Zum anderen dient der Förderpreis dazu, das freiwillige Engagement der Helferinnen und Helfer sichtbar zu machen, von staatlicher Seite Danke zu sagen und dieses Engagement öffentlich anzuerkennen und zu wertschätzen.

Bis Ende November können auch Sie Ihre Stimme abgeben:



Was ist die „Helfende Hand“?
Die „Helfende Hand“ ist ein Förderpreis, den das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat jährlich vergibt. Der jeweilige Bundesinnenminister zeichnet Ideen und Konzepte aus, die das Interesse der Menschen für das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz wecken. Zudem ehrt er Unternehmen, Einrichtungen und Personen, die den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbildlich begleiten bzw. Unterstützer/-innen, die den Bevölkerungsschutz in besonderer Weise fördern.

Die Auszeichnung symbolisiert die dankend gereichte Hand derjenigen, die sich auf die Hilfe der Freiwilligen im Bevölkerungsschutz verlassen können. Gleichzeitig steht die Hand für Zusammenarbeit und gemeinsames Vorgehen. Helferinnen und Helfer packen an, Unter-nehmen unterstützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schaffen so die Basis für mehr Engagement in Deutschland. Dabei ist Ehrenamt keine heldenhafte, lebensfremde Tat, sondern etwas, das jeder selbst in seinem Alltag tun und erfahren kann.
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