StaZ-Intern: Teambuilding in Tamriel - Die Redaktion und ihre Rollenspiele

Von links: Kollegin K., Kollegin J., Kollege M. und Kollegin N. (Foto: screenshot/The Elder Scrolls Online)

Schwerter klirren, Monster bluten, die Redaktion jubelt: Kollege M. hat den Rest der Redaktion ins virtuelle Land Tamriel entführt und gemeinsam kämpfen er und die Kolleginnen J., N. und K. gegen Drachen, Thronräuber und die Verbindungsabbrüche im Internet. Seit das Online-Rollenspiel "Elder Scrolls Online - Tamriel Unlimited" keine monatlichen Zahlungen mehr erfordert, sind die geizigen Schwäbinnen bereit, ihre abendliche Freizeit vor dem Computer zu verbringen.

Für M., der bereits einige Erfahrung in Spielen dieser Art gesammelt hat, stellte die Kollegentruppe, oder besser Kolleginnentruppe, zu Beginn eine ganz neue Erfahrung dar.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Am heimischen Computer steuert der Spieler seine Figur über Tastatur und Maus durch eine fiktive Landschaft, in der jede Menge Aufgaben auf den Helden warten: Mal muss ein Komplott gegen die Königin aufgedeckt, mal einem Bauern die gestohlene Mistgabel wiederbeschafft werden. Oft geht es nur mit Gewalt, sprich die bösen Buben bekommen eins auf die Mütze.

Um nicht ständig den virtuellen Löffel abzugeben, ist ein Mindestmaß an Disziplin von Nöten. Zum Leidwesen M.s sind die Einzelkämpferinnen damit überfordert. Statt beispielsweise konzentriert in der Gruppe dem Räuberhauptmann eine blutige Nase zu verpassen, stromert die in schweres Eisen gehüllte Elfe J. lieber allein durch das Piratennest, um wenige Sekunden später um Hilfe zu rufen. (Allerdings besteht Frau Eisenelf beim Gegenlesen zähneknirschend darauf, dass die Schuld bei Kollege M. liege, der in die falsche Richtung gelaufen sei.)

N. ist derweil noch mit Lesen des Aufgabentextes beschäftigt und K. ist ins Meer gefallen und findet den Weg zum Strand nicht mehr. Die Folge: Statt dem Oberhaupt des Bösen die gerechte Strafe zu erteilen, besieht sich M. ohne die Hilfe der Kolleginnen urplötzlich die Pixel-Radieschen von unten. Aua.

Die digitalen Schurken haben trotzdem nichts zu lachen, denn die Redaktionsmannschaft arbeitet inzwischen immer besser zusammen.

M. denkt darüber nach, bei seiner Chefin eine finanzielle Unterstützung für neue Computer, Monitore oder sogar schicke Trikots zu beantragen. Schließlich ist das gemeinsame Monsterkloppen durchaus vergleichbar mit sündhaft teuren teambildenden Seminaren... (mh)
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Sebastian Summer aus Aystetten | 08.12.2017 | 19:41  
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