Steigende Mieten und Wohnungsnot: BR-Sendung "Jetzt red i" heute Abend live aus Augsburg

In 2017 diskutierten die Augsburger Bürger über das Thema der Kluft zwischen Arm und Reich in Bayern. (Foto: Archiv)

Das BR Fernsehen kommt mit seiner Sendung „Jetzt red i“ am Mittwochabend nach Augsburg, in den Kongress am Park. Tilmann Schöberl und Vera Cornette moderieren die Diskussion, bei der sich jeder Anwesende zu Wort melden kann. Mit dabei sind auch Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU), der auch Vorsitzender Bayerischen Städtetags ist, und Florian Pronold (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt und Bau. Das Thema der Sendung: "Wenn Wohnen Luxus wird –Wer stoppt die Mietpreisspirale?"

Innerhalb eines Jahres seien die Mieten in Augsburg um 5,5 Prozent gestiegen – nur in München und Berlin ginge es "noch schneller nach oben", so die Veranstalter der Sendung. 5.000 Menschen zögen jährlich in die Schwabenmetropole – 2016 seien aber nur 1.375 neue Wohnungen gebaut worden, so haben immer mehr Augsburger Schwierigkeiten eine bezahlbare Wohnung zu finden. 

"Die Mietpreisbremse funktioniert nicht", beklagt der BR. Kritiker sehen auch im „Wohnungspakt Bayern“, den die Staatsregierung beschlossen hat, nicht den großen Wurf, die 28.000 staatlich finanzierten oder geförderten Mietwohnungen, die bis 2019 entstehen sollen, würden bei weitem nicht ausreichen.

Diese Konflikte nehmen die Veranstalter zum Anlass bei "Jetzt red i" folgende Fragen zu stellen: Wie lässt sich der Mietwahnsinn stoppen? Wohnen – nur noch was für Gut-Verdiener? Warum greift die Politik nicht energisch ein? Wie kann bezahlbarer Wohnraum dort entstehen, wo er gebraucht wird? Wie viel sozialer Zündstoff steckt in diesem Thema?

Vergangenes Jahr wurde auch aus Augsburg gesendet

Zuletzt wurde "Jetzt red i" im April vergangenen Jahres aus Augsburg gesendet. Thema damals war die Kluft zwischen Arm und Reich in Bayern. (hk)

Einlass ist am Mittwoch, 17. Januar, um 19.15 Uhr im Kongress am Park, Gögginger Str. 10, 86159 Augsburg. Kostenlose Karten können via E-Mail an jetztredi@br.de oder unter 089/5900-25299 (Montag – Freitag von 9:00 bis 17:00) reserviert werden. Auch online können sich Interessierte an der Diskussion beteiligen, auf Facebook oder per Mail an jetztredi@br.de
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