Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung über Wäldern in ganz Schwaben

Die Wälder in ganz Schwaben sollen ab Sonntag aus der Luft beobachtet werden, um Waldbrände zu verhindern. (Foto: Symbolbild/ Vereshchagin Dmitry/ 123rf.com)

Die Regierung von Schwaben hat wegen der vorherrschenden allgemeinen Trockenheit und damit akut bestehenden Waldbrandgefahr ab Sonntag für den gesamten Regierungsbezirk Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung angeordnet.

Speziell ausgebildete Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und der Regierung von Schwaben sollen über den Wäldern nach Brandherden Ausschau halten.  Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt, informiert die Regierung. Gestartet wird von den Landeplätzen in Genderkingen (Landkreis Donau-Ries), Illertissen (Landkreis Neu-Ulm und Durach (Kempten). Sollte eine Wetteränderung eintreten, wird die Befliegung abgebrochen. Die Kosten der Maßnahme trägt der Freistaat Bayern.

"Bei der vorbeugenden Waldbrandbeobachtung aus der Luft konnten in den letzten Jahren in Schwaben einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und schnell gelöscht werden", schreibt die Regierung in der Mitteilung weiter. Dabei seien auch Brandstellen, die bereits gelöscht waren, weiter überwacht worden, um zu verhindern, dass sich Glutnester neu entzünden.

"Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen", warnt die Regierung abschließend. (pm)
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