Wortschätzle 132 - Wenn’s draußa wiaschd isch

So idillisch kennd's sei an der Wieskirch, sonnig ond schee. Mir hend dr Neabl ghed ond kald war's. (Foto: filmfoto 123rf.com)
Drhoim gibd’s was Warms, an Tee, an Gliahwein odr an hoißa Moschd.

Eigedlich schdelled ma sich so a Ausfligle ins Allgei schee vor, d’Sonn scheind, d’Kia fressed auf de Weida ond a weng warm isch. Aber nix wars. Dr Nebl isch des Wochaend ibrm Land glega, kaum hosch da negschde Huggl gseha, d’Geil send reglos auf de Wiesa gschdanda ond d’Kia hod eh nianix interessiered – oifach a wiaschds Wedder. Da bisch 100 Meddr von dr Wieskirch gwea ond hosch id gwussd, wo se sei kennad – ja, allwei em Weag noch. Ond bei deam Neabl wars au glamm ond kald. A richdigs Novembrweddr hald.
Abr so kenned d’Leid widdr ihre Herbschdleida pflega, do zwiggds, am andra End druggds ond s’Gmiad machd au id mid. Do hilfd au ned, dass en manche Ordschafda scho D’Weihnachdshidda aufbaud werad fird Märgd. Au en Augschburg weard scho dr Chrischd-
kendlesmargd aufbaud.Wenn bei deam Weddr draußa ondrweags bisch, hilfd bloß dr Gedanke an was Warms zom Drenga, an Tee, an

Gliahwein odr fir d’Schwoba an warma Moschd, ja a warmer Kaba duad’s au – dr Herbschd hod ons echd em Griff.
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Sebastian Summer aus Aystetten | 05.11.2018 | 19:41  
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