Augsburg als Gastgeber der Kanuslalom-WM 2022? Stadt und Kanuverband geben Bewerbung ab

Wird in Augsburg die Slalom-WM 2022 stattfinden? Die Stadt hat eine Bewerbung abgegeben. (Foto: Archiv)

Zusammen mit dem Deutschen Kanuverband bewirbt sich die Stadt Augsburg für die Kanuslalom-Weltmeisterschaft 2022 im Olympiapark am Augsburger Eiskanal. Unterstützt wird die Stadt dabei vom Augsburger Kajakverein sowie Kanu Schwaben Augsburg als lokale Ausrichter. Über den Deutschen Kanuverband ist jetzt die offizielle Bewerbung bei der Internationalen Kanuföderation (ICF) abgegeben worden, erklärt die Stadt Augsburg am Donnerstag.

Was internationale Kanuslalom-Wettbewerbe betrifft, ist Augsburg kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 1985 wie auch 2003 fanden im Olympiapark am Augsburger Eiskanal entsprechende Wettbewerbe statt. Vor allem sind die Austragungen der Olympischen Kanuslalomwettbewerbe im Jahr 1972 bis heute das Highlight für die Sportstadt Augsburg.

"Mit der Bewerbung für die WM 2022 knüpfen wir an die große Tradition des Augsburger Eiskanals als Heimstätte des internationalen Kanuslalomsports an. Wir hoffen, dass wir die Mitglieder der internationalen Kanuföderation von den Vorzügen des einzigartigen Augsburger Eiskanals als einer der schönsten erhaltenen Naturstrecken Europas überzeugen können. Klar freuen wir uns, wenn wir im Jahr 2022 Gäste sowie Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt bei uns in Augsburg begrüßen dürfen“, so Sportreferent Dirk Wurm. Ende März wird die ICF ihre Vergabeentscheidung bekannt geben.

Verhandlungen über Generalsanierung laufen

Im Zusammenhang mit der angestrebten Ausrichtung der Kanuslalom-WM 2022 steht die Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal. Hierzu laufen aktuell die Verhandlungen mit den Fördergebern des Bundesinnenministeriums und des Freistaats Bayern. „Die bisherigen Gespräche waren sehr konstruktiv und von großem Wohlwollen aller Akteure in Bund, Land und Stadt Augsburg geprägt. Auch wenn wir aktuell noch keine Fördersummen nennen können: Ich bin zuversichtlich, dass sich Bund und Land nachhaltig an der Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal beteiligen werden. Denn es geht darum, sowohl die Weltmeisterschaft 2022 durchführen zu können als auch den Bundesstützpunkt insgesamt fit für die nächsten 25 Jahre zu machen“, nennt Sportreferent Wurm wichtige Ziele. (pm)
2
Diesen Autoren gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.