Augsburg International lud zu einem Abend mit Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in den Augustana-Saal im Annahof Augsburg ein

von links Präsident AI Matthias Fink, MdB Dr. Volker Ullrich, Minister des Bundes Dr. Gerd Müller
 
von links EX-OB Dr. Peter Menacher, Dr. Gerd Müller, Matthias Fink
Augsburg: Augustana Saal | Augsburg International e.V. lud zu einem Abend mit Dr. Gerd Müller – Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am 25.02.2019 in den „Augustana-Saal im Annahof Augsburg“ ein.

Der Verein Augsburg International hat es durch den besonderen Einsatz des Vizepräsidenten, MdB Dr. Volker Ulrich - auf die Wege gebracht - Dr. Gerd Müller – Mitglied des Bundeskabinett Deutschlands - nach Augsburg einzuladen. Der Entwicklungsminister gilt als einer der beliebtesten Minister der derzeitigen Regierung und er nahm die Einladung gerne an.

Er sprach zum Thema „Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Solidarität“ : Aktuelle Anforderungen an die Entwicklungszusammenarbeit.

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2013 ist Dr. Gerd Müller das Gesicht der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Durch den von ihm angestoßenen „Marshallplan mit Afrika“ und infolge der Fluchtbewegungen nach Deutschland der Jahre 2015 und 2016 rückte dieses lange Zeit wenig wahrgenommene Politikfeld ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Eine Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, in enger Kooperation mit lokalen Partnern in den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge Perspektiven vor Ort zu schaffen und so Fluchtursachen zu bekämpfen.

Präsident Matthias Fink
(Augsburg International e.V.) eröffnete die Tagung um 19.15 Uhr im Augustana-Saal, der mit über 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut gefüllt war. Das Interesse der verschiedenen Vereinigungen war enorm und leider konnten etliche Zuschauer aus Platzgründen nicht mehr teilnehmen, so gut besucht war die Veranstaltung, die bis nach 21.00 Uhr andauerte. Über zwei Stunden geballte Informationen!

Der Vizepräsident von Augsburg International und MdB Dr. Volker Ulrich hielt eine sehr interessante Ansprache und nach ihm ging es nahtlos weiter mit dem beeindruckenden und ausführlichem Referat von Dr. Gerd Müller.

Um alle Themen zu erfassen wäre dies zu ausführlich, aber diese Punkte greifen alles auf, was Dr. Gerd Müller in seinem Referat herausarbeitete. Zum genauen Nachlesen unter folgendem Link einiges nachzulesen unter Bundesministerium
https://17ziele.de/ziele/1.html

Ziel 1:
Armut in allen ihren Formen und überall beenden.
Ca. 11 % der Weltbevölkerung lebt in extremer Armut. Im Jahr 2015 waren es etwa 836 Millionen Menschen. Sie mussten mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen. Die Weltgemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, die extreme Armut bis 2030 komplett zu beenden
ZIEL 2:
DEN HUNGER BEENDEN, ERNÄHRUNGSSICHERHEIT UND EINE BESSERE ERNÄHRUNG ERREICHEN UND EINE NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT FÖRDERN
ZIEL 3:
EIN GESUNDES LEBEN FÜR ALLE MENSCHEN JEDEN ALTERS GEWÄHRLEISTEN UND IHR WOHLERGEHEN FÖRDERN
Ziel 4:
Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern
ZIEL 5:
GESCHLECHTERGLEICHSTELLUNG ERREICHEN UND ALLE FRAUEN UND MÄDCHEN ZUR SELBSTBESTIMMUNG BEFÄHIGEN
ZIEL 6:
VERFÜGBARKEIT UND NACHHALTIGE BEWIRTSCHAFTUNG VON WASSER UND SANITÄRVERSORGUNG FÜR ALLE GEWÄHRLEISTEN
ZIEL 7:
ZUGANG ZU BEZAHLBARER, VERLÄSSLICHER, NACHHALTIGER UND MODERNER ENERGIE FÜR ALLE SICHERN
ZIEL 8:
DAUERHAFTES, BREITENWIRKSAMES UND NACHHALTIGES WIRTSCHAFTSWACHSTUM, PRODUKTIVE VOLLBESCHÄFTIGUNG UND MENSCHEN¬WÜRDIGE ARBEIT FÜR ALLE FÖRDERN
ZIEL 9:
EINE WIDERSTANDSFÄHIGE INFRASTRUKTUR AUFBAUEN, BREITENWIRKSAME UND NACH¬HALTIGE INDUSTRIALISIERUNG FÖRDERN UND INNOVATIONEN UNTERSTÜTZEN
ZIEL 10:
UNGLEICHHEIT IN UND ZWISCHEN LÄNDERN VERRINGERN
ZIEL 11:
STÄDTE UND SIEDLUNGEN INKLUSIV, SICHER, WIDERSTANDSFÄHIG UND NACHHALTIG GESTALTEN.
ZIEL 12:
NACHHALTIGE KONSUM- UND PRODUKTIONSMUSTER SICHERSTELLEN
ZIEL 13:
UMGEHEND MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DES KLIMAWANDELS UND SEINER AUSWIRKUNGEN ERGREIFEN
ZIEL 14:
OZEANE, MEERE UND MEERESRESSOURCEN IM SINNE NACHHALTIGER ENTWICKLUNG ERHALTEN UND NACHHALTIG NUTZEN
Ziel 15:
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, ...
…Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen.
Der Verlust der biologischen Vielfalt nimmt zu, dabei ist sie Grundlage unseres Lebens – und diese wird gerade im rasanten Tempo zerstört. Schätzungen zufolge haben sich 60 Prozent der weltweiten Ökosysteme verschlechtert oder werden nicht nachhaltig genutzt. 75 Prozent der genetischen Vielfalt landwirtschaftlicher Kulturen gingen seit 1990 verloren. Mehr als die Hälfte der Regenwälder wurden für die Palmöl-, Agrartreibstoff-, Futtermittel- und Fleischproduktion bereits vernichtet.
ZIEL 16:
FRIEDLICHE UND INKLUSIVE GESELLSCHAFTEN FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG FÖRDERN ...
ZIEL 17:
UMSETZUNGSMITTEL STÄRKEN UND DIE GLOBALE PARTNERSCHAFT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG MIT NEUEM LEBEN ERFÜLLEN

Spannende Themen, bei der anschließenden Diskussionsrunde mit den Matthias Fink, Dr. Volker Ulrich und Dr. Gerd Müller gab es noch reichlich Möglichkeiten der Zuschauer*innen gezielte Fragen zu stellen.

Solch interessanten Gesprächspartner nach Augsburg zu holen machte erneut Augsburg International e.V . – Beziehungen zwischen Augsburg und der Welt“ möglich. www.augsburg-international.de
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