Bundesgerichtshof fällt Urteil im Rechtsstreit um Curt-Frenzel-Stadion

Im Rechtsstreit um das Curt-Frenzel-Stadion ist nun ein Urteil gefallen. (Foto: Anton Gruber)

Mit Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH), das Rechtsmittel der Revision zurückzuweisen, ist das Urteil des Landgerichts Augsburg rechtskräftig, wonach die Architekten den Umbau des Curt Frenzel Stadions (CFS) fehlerhaft geplant haben, das teilt die Stadt in einem Pressebericht mit. Das Verfahren über die Höhe des Schadensersatzanspruchs wird demnächst fortgesetzt.

Wegen der fehlerhaften Planung des CFS Umbaus 2012 hatte die Stadt Klage gegen die ursprünglich mit dem Bau beauftragten Architekten erhoben. Das Landgericht Augsburg entschied im November 2014, dass die Ansprüche der Stadt „dem Grund nach“ berechtigt waren.

Zu klären war demnach die Frage, ob den Architekten Fehlleistungen anzulasten sind. Über die Höhe des der Stadt zustehenden Anspruchs wurde damals nicht  entschieden. Gegen diese Entscheidung legten die Architekten Berufung ein, die das Oberlandesgericht München im September 2015 zurückwies. Dagegen reichten die Architekten wiederum eine "Nichtzulassungsbeschwerde" zum Bundesgerichtshof ein, mit Beschluss vom 10. Januar 2018 hatte der BGH auch dieses Rechtsmittel zurückgewiesen.

Urteil rechtskräftig: Umbau wurde fehlerhaft geplant

Damit habe die Stadt Augsburg ein wichtiges Etappenziel erreicht.
Lediglich die Höhe des Schadensersatzanspruches, welcher der Stadt zusteht, ist noch unklar.

Oberbürgermeister Kurt Gribl zeigte sich „erleichtert, dass die seitens der Stadt von Anfang an vertretene Rechtsauffassung bestätigt worden ist. Das bedeutet, dass die gegen die Stadt und die WBG/AGS erhobenen schweren Vorwürfe unberechtigt waren und damit vom Tisch sind. Die Verantwortung für den Planungsfehler liegt bei den Architekten und nicht bei der Stadt.“(pm)
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George Stadler aus Augsburg - City | 30.01.2018 | 17:25  
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