Bundestagsabgeordnete testet Exoskelett. Ulrike Bahr besucht German Bionic

Foto: A. Lonnemann
"Wenn man ein Exoskelett anzieht, fühlt es sich ein bisschen an wie ein größerer Rucksack, der auf der Hüfte aufliegt. Und man denkt an Gregor Samsa, der in Franz Kafkas "Verwandlung" eines Morgens als Käfer aufwacht. Heben und tragen geht plötzlich federleicht mit diesem kleinen Roboter auf dem Rücken!", berichtet die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr.

Sie besuchte die Augsburger Firma GBS German Bionic Systems GmbH, wo sie das Exoskelett ausprobiert hat. German Bionic ist der erste deutsche Hersteller, der Exoskelette für die industrielle Produktion entwickelt. Exoskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken. Die Firma gibt es erst seit einem Jahr, hat aber für ihr Produkt schon drei Preise bekommen, zuletzt wurde sie ausgezeichnet als "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen". CEO Dr.-Ing. Peter Heiligensetzer, muss sich bereits jetzt um neue Räume kümmern, weil so viele Bestellungen eingehen, dass German Bionic mehr Platz zum Produzieren braucht. "Das Tragen des Skeletts hat viel Spaß gemacht und vor allem: es hat richtig gut funktioniert! Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Technik und Roboter Menschen nicht ersetzen, sondern entlasten kann!" resümierte Bahr.
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