Friday for Future - Schüler demonstieren in Augsburg für den Klimaschutz

Mit Plakaten und Schildern fordern Schüler auf dem Rathausplatz zum Klimaschutz auf.

Augsburger Schüler haben am "Friday for Future" erneut für mehr Klimaschutz demonstriert. Unterstützt werden sie vom Stadtjugendring und zahlreichen Erwachsenen.

Trotz des strömenden Regens stellten sich am Freitag, gegen 11 Uhr, knapp 300 Schüler im Zuge der "Fridays for Future"-Bewegung auf den Augsburger Rathausplatz, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.
 
"Fridays for Future" ist eine Aktion, bei der Schüler auf der ganzen Welt freitags nicht in die Schule gehen, um für den Klimaschutz zu protestieren.

Vom Augsburger Rathausplatz aus quer durch die Innenstadt ging der Demonstrationszug, dem sich zwischenzeitlich rund 1500 Teilnehmer anschlossen.

"Das politische Engagement der jungen Menschen können wir nur loben", sagt  Stadtjugendring-Vorsitzender Franz Schenck über die Demonstration. Er fordere auch die Bevölkerung auf, dies als positives Zeichen zu sehen und die Jugend darin zu unterstützen. Doch nicht jeder sieht die Aktion so positiv, einige Politiker reden sogar von "Schule schwänzen".

"Wir opfern auch unsere Freizeit"

Auch Schüler Florian Sachse-Schulz, der am Freitag bei der Demo dabei war, möchte sich für eine sichere Zukunft einsetzen. Als "Schülerschwänzer" bezeichnet zu werden, findet er eine Frechheit. "Freiwillig im Regen zu stehen zeigt viel. Wir opfern auch unsere Freizeit, um die Demos zu organisieren. Außerdem kommen wir ums Lernen eh nicht herum."

Doch die Schüler fordern nicht nur die Politiker zum Handeln auf: "Klimaschutz beginnt in unseren Köpfen und wir müssen umdenken!", rief eine Schülerin über Lautsprecher am Rathausplatz.

"Wir können die Missstände in unseren gesellschaftlichen Strukturen nicht mehr akzeptieren", sagte Florian Sachse-Schulz zum Abschluss.
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