Fuggergarage soll Thema im Stadtrat werden: Pro Augsburg beantragt Machbarkeitsstudie

Der ehemalige Bauunternehmer Ignaz Walter will unter der Fuggerstraße eine Tiefgarage bauen. (Foto: Archiv)


(kd) Vor rund drei Monaten hat der ehemalige Bauunternehmer Walter Ignaz der Stadt angeboten, unter der Fuggerstraße ein Parkhaus für 670 Stellplätze zu errichten. Bislang ist keine Entscheidung gefallen, ob die Stadt das Geschenk des 82-Jährigen annehmen möchte. Die Fraktion Pro Augsburg hat nun einen Antrag gestellt, das Angebot zeitnah im Stadtrat zu behandeln.

"Pro Augsburg steht dem Garagenbau grundsätzlich positiv gegenüber, da wir viele Vorteile für die künftige gesamte innerstädtische Stadtentwicklung und vor allem eine zeitnahe Verwirklichung des Fugger Boulevard sehen", heißt es im Antrag der Fraktion. Es gebe sicherlich viele Argumente, die für oder gegen den Bau sprächen. "Diese sollten im Stadtrat zeitnah diskutiert werden", so Pro Augsburg. Die Fraktion beantragt, dass Oberbürgermeister Kurt Gribl in der kommenden Stadtratssitzung am 26. Juli einen Sachstandsbericht über die Gespräche mit Walter abgibt. Zudem solle die Stadtverwaltung beauftragt werden, " eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, die sowohl das Für und Wider und den notwendigen Zeitrahmen zum Bau der Garage aufzeigt".
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