In Augsburg steht der erste sprechende Baum in Bayern: Ist der "Baum 4.0" mehr als nur eine Worthülse?

(Symbolbild) (Foto: smileus/123rf.com)

Die neue "sprechende Buche" vom Augsburger Eiskanal sei nicht weniger als der erste "Baum 4.0" in ganz Bayern, verkündet die Stadt in einer Pressemitteilung. Hinter dem Marketing-Schlagwort steckt ein Umweltprojekt.

Am Mittwoch werden Bürgermeisterin und Forstreferentin Eva Weber und Prof. Dr. Annette Menzel von der Technischen Universität München am Eiskanal den ersten „Baum 4.0“ in Bayern online schalten. Die verkabelte und mit Sensoren ausgestattete Rotbuche sende ab dann täglich Messdaten zu ihrem Wachstum, Vitalfunktionen und Wasserhaushalt ins Internet, erläutert die Stadt.

Anhand dieser Daten können sich Interessierte online unter der Adresse www.augsburg.de/talkingtree unmittelbar informieren, welche Wirkungen Klima und Wetter auf Bäume in Augsburg haben. 

„Talking Tree" sei Teil des Verbundprojekts BAYSICS (BayerischesSynthese-Informations-Citizen Science Portal für Klimaforschung  und Wissenschaftskommunikation), das innerhalb des Bayerischen Netzwerks für Klimaforschung vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird, erklärt die Stadt. 

Der Augsburger "Talking Tree" ist Teil des stadtweiten, mehrjährigen Mitmach-Programms „Augsburg atmet – fürs gute Leben in der Stadt“. Dieses bündelt bestehende, aber auch neue Projekte aus den Bereichen Mobilität, Luftreinhaltung, Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz. 

Ziel sei es, die gesamte Stadtgesellschaft im Sinne der Zukunftsleitlinien der Stadt zu sensibilisieren, zu motivieren und zum Mitmachen anzuregen. Die nachhaltige Ausgewogenheit von ökologischen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Qualitäten soll zudem durch neue Ideen und Projekte Schritt für Schritt im Sinne eines guten Stadtlebens gemeinsam entwickelt werden.
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