„Jagen und Fischen“ in Augsburg: Peta attackiert Veranstalter

Im Messezentrum Augsburg findet von Donnerstag an die "Jagen und Fischen 2019" statt. Das Foto stammt aus dem vergangenen Jahr. (Foto: Vanessa Morys)

Auf dem Augsburger Messegelände findet ab Donnerstag die Messe „Jagen und Fischen“ statt. Die Tierschutzorganisation Peta kritisiert nun die Veranstaltung scharf.

Obwohl es keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd auf Tierarten wie Füchse, Vögel und Marder in deutschen Wäldern gebe, "töten Jäger bundesweit zwischen vier und fünf Millionen Wildtiere sowie mehrere Hunderttausend Katzen und Hunde pro Jahr – vornehmlich als 'Freizeitbeschäftigung'", schreibt Peta in einer Pressemitteilung gegen die Messe. "Angler locken jedes Jahr Millionen Fische in eine Falle, bohren ihnen einen Haken durch den Mund, einige lassen sie ersticken oder nehmen sie teils noch lebend aus." Die Tierrechtsorganisation fordert ein Verbot der Hobbyjagd und des Angelns in Deutschland und ruft dazu auf, die Messe zu meiden.

„Es ist geschmacklos, das Töten von Tieren als eine Art unterhaltsamen ‚Freizeitsport‘ anzupreisen“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei Peta. „Unter dem Deckmantel der ‚Naturverbundenheit‘ verursacht das Jagen unermessliches Leid – jedes Jahr werden viele Tiere durch Fehlschüsse verwundet oder in Fallen regelrecht zerquetscht und sterben dabei einen langsamen und qualvollen Tod. Sensible Fische werden als Spielzeug oder Sportgeräte betrachtet und aufgespießt und erschlagen.“(pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.