Kinder- und Jugendprogramm für Schwaben: Bezirk und Bezirksjugendring stellen sich aktuellen Herausforderungen

Seite an Seite für die jungen Menschen in Schwaben: Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Bezirksjugendring-Geschäftsführerin Claudia Junker-Kübert und Bezirksjugendring-Vorstandsvorsitzender Manfred Gahler (Bild: Daniel Beiter / Bezirk Schwaben)

Jugendarbeit muss mit der Zeit gehen. In der Fortschreibung ihres gemeinsamen Kinder- und Jugendprogramms haben der Bezirk Schwaben und der Bezirksjugendring Schwaben deshalb aktuelle Herausforderungen herausgearbeitet, denen sie gemeinsam begegnen werden. 

Seitdem der Bezirk und der Bezirksjugendring im Jahr 1990 zum ersten Mal ein gemeinsames Jugendprogramm verabschiedeten, konnten der Bezirk und der Bezirksjugendring in der schwäbischen Kinder- und Jugendarbeit vieles bewegen. Beispiele dafür sind die medienpädagogischen Fortbildungen und anderen Angebote ihrer gemeinsam betriebenen Medienfachberatung; neue Fachstellen für Politische Bildung und für Mediengestützte Kommunikation stärken die Vermittlung demokratischer Prinzipien und die digitale Vernetzung in der Jugendarbeit. Auch die Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Babenhausen sei „mit einem ausgezeichneten pädagogischen Programm und mit der notwendigen räumlichen Erweiterung ‚fit für die Zukunft‘", freut sich Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Aber so gut diese Rahmenbedingungen auch sein mögen: Es gibt noch immer viel zu tun, da die Jugendarbeit vor neuen Herausforderungen steht. „Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit einem anderen kulturellen Hintergrund ist in Schwaben noch keine Selbstverständlichkeit. Und auch in der Inklusion von Menschen mit Behinderung im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe ist noch viel Luft nach oben", stellt die Geschäftsführerin des Bezirksjugendrings Schwaben, Claudia Junker-Kübert, fest.

Besonders diese beiden Herausforderungen rücken der Bezirk und Bezirksjugendring Schwaben in der Fortschreibung ihres gemeinsamen Kinder- und Jugendprogramms in den Fokus. So sei es laut dem Bezirksjugendring-Vorsitzenden Manfred Gahler „erklärtes Ziel, allen in Schwaben lebenden Kindern und Jugendlichen im besten Sinne ‚Jugend zu ermöglichen‘, egal ob sie mit oder ohne Migrationshintergrund hier aufwachsen, mit oder ohne Behinderung durchs Leben gehen."

Bestandsaufnahme über „die Jugend" von Klaus Farin

Den Einstieg in das neue Programm bildet eine Bestandsaufnahme mit dem Titel „Über die Jugend und andere Krankheiten", für die der Autor und Jugendkultur-Experte Klaus Farin gewonnen werden konnte. Darin legt er dar, wie in der öffentlichen Wahrnehmung trotz positiver Entwicklungen immer wieder eine negative Einschätzung „der Jugend" entsteht, wie die Kinder- und Jugendarbeit Kinder und Jugendliche „stark macht" und mit welchen aktuellen Herausforderungen sie dabei konfrontiert ist.


Daneben erläutert das Kinder- und Jugendprogramm die Grundsätze, Prinzipien und Strukturen der Jugendarbeit und beschreibt die Aktivitäten des Bezirks und des Bezirksjugendrings für Kinder und Jugendliche in Schwaben.

Das Kinder- und Jugendprogramm ist als gedrucktes Heft bei der Pressestelle des Bezirks Schwaben, Telefon (0821) 3101 241 oder per E-Mail an pressestelle@bezirk-schwaben.de erhältlich und steht unter www.bezirk-schwaben.de/jugendprogramm zum Download bereit.
2
Diesen Autoren gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.