Menschenrechte müssen auch beim Kampf gegen Boko Haram gewahrt werden!

Die seit 2009 von Boko Haram verübten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind Auslöser für die aktuelle humanitäre Krise in der Tschadsee-Region. Terroristische Anschläge, Morde, Entführungen, Plünderungen und sexualisierte Gewalt haben das alltägliche Leben von Millionen von Menschen zerstört und erhebliche Fluchtbewegungen in der Region ausgelöst.

Die Regierungen der betroffenen Länder haben auf die Gewalt durch Boko Haram mit umfangreichen polizeilichen und militärischen Maßnahmen reagiert. Die kamerunischen und nigerianischen Sicherheitskräfte begehen in ihrem Kampf gegen Boko Haram selbst gravierende Menschenrechtsverletzungen gegen mutmaßliche Boko-Haram-Kämpfer und die Zivilbevölkerung. Diese reichen von Folter über außergerichtliche Hinrichtungen, Haft ohne Kontakt zur Außenwelt bis hin zu sexualisierter Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und Zwangsprostitution. 
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