Nach Angriff in Halle: Augsburger Integrationsbeirat verurteilt Extremismus

In Augsburg gibt es seit dem 13. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, heute ist ihr Mittelpunkt die Synagoge in der Halderstraße. Man stehe an der Seite der jüdischen Mitbürger, betonte nun der Augsburger Integrationsbeirat angesichts eines versuchten Anschlags auf eine Synagoge in Halle. (Foto: David Libossek)

Der Integrationsbeirat der Stadt Augsburg hat am Donnerstag Stellung genommen zu dem Angriff auf eine Synagoge in Halle am Mittwoch, durch den auch zwei Menschen ums Leben kamen.

"Der Integrationsbeirat ist mit den Herzen und in Gedanken bei den Angehörigen sowie den Freundinnen und Freunden der Opfer und steht solidarisch an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger", betonte der Beirat. "Wir verurteilen jegliche Form von Extremismus".

Der Hass gegen Judentum, Islam und Andersdenkende sei die Vorlage solch schrecklicher Taten. Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus seien die größten Gefahren für Demokratie und Frieden.

Der Integrationsbeirat tritt als Mittler zwischen dem Augsburger Stadtrat und Augsburgern mit und ohne Migrationshintergrund auf. Einwohner ohne deutschen Pass oder mit Migrationshintergrund vertritt er in der Stadtpolitik und ist Ansprechpartner der Fraktionen und der Verwaltung bei Fragen der Integration. (pm)
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