„Nichtschwimmerquote muss sinken“

(v.l.n.r.): Landrat Martin Sailer, Barbara Wengenmeir, die Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg, Bobingens Bürgermeister Bernd Müller, Verena Müller, die stellvertretende Jugendleiterin der Wasserwacht Bayern, Thomas Haugg, Kreisgeschäftsführer des BRK Augsburg Land und Martin Gschwilm, der Ortsgruppenleiter der Wasserwacht Bobingen, freuten sich über den großen Zuspruch bei der Schulschwimmwoche.
Augsburg: Landratsamt |

Landrat Martin Sailer initiiert Schulschwimmwoche in Dinkelscherben und Bobingen

Eine Forsa-Studie des letzten Jahres hat ergeben, dass 59 Prozent der Zehnjährigen nicht sicher schwimmen können. Landrat Martin Sailer möchte deshalb durch effizienteren und effektiveren Schwimmunterricht die Nichtschwimmerquote se-ken.

Auf seine Initiative hin wurde deshalb in der Woche vom 16. bis zum 20. Juli in Dinkelscherben und Bobingen eine Schulschwimmwoche ins Leben gerufen. „Schwimmen gehört meines Erachtens wie Lesen, Schreiben und Rechnen zu den Basiskompetenzen, die jedes Kind erlernen sollte. Umso erschreckender ist es, wie viele Kinder nicht schwimmen können oder Angst vor dem Wasser haben. Die Nichtschwimmmerquote muss sinken“, erklärt Landrat Martin Sailer seinen Einsatz.

Rund 500 Schüler aus sieben Landkreisschulen nehmen an der Aktion teil. Sie wird vom Landkreis sowohl organisiert als auch finanziert und gemeinsam mit der Wasserwacht Augsburg Land umgesetzt. Die Kinder bekommen dabei in zweistündigen Einheiten nicht nur sicheres Schwimmen beigebracht, sie erhalten auch eine Einweisung zu Sicherheit und Ersthilfe im Schwimmbad. „Auf diese Weise hoffen wir, den Kindern das Erlebnis- und Lernfeld „Wasser“ bestmöglich näher zu bringen und ihnen die Angst zu nehmen,“ so Barbara Wengenmeir, Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg.

Dieses Jahr ist die Schulschwimmwoche als Pilotprojekt gestartet, hat aber bereits großen Zuspruch erhalten. Auch die Stadt- und Marktverwaltungen haben eifrig mitgeholfen. Der Markt Dinkelscherben stellte beispielweise Verpflegung für die Kinder zur Verfügung. Für das kommende Schuljahr haben schon viele weitere Schulen ihre Teilnahmebereitschaft erklärt.
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