Rüstung mordet: Deutsche Waffen im Jemen-Krieg

Wann? 28.11.2019 19:30 Uhr

Wo? Annahof Hollbau, Im Annahof, 86150 Augsburg DEauf Karte anzeigen
Augsburg: Annahof Hollbau | Di, 28.11.2019 19:30 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg
Rüstung mordet: Deutsche Waffen im Jemen-Krieg
Vortrag und Diskussion mit Jakob Reimann
Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt: Dieser Demospruch der Friedensbewegung ist leider immer noch aktuell, wie der Krieg im Jemen zeigt. Eine Koalition unter Führung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate führt ihn gegen die sogenannten Houthi-Rebellen, vor allem aber gegen die jemenitische Bevölkerung. Denn die vom Westen gestützte Kriegsallianz verwendet auch deutsche Waffen für das Morden im Jemen, wo laut den Vereinten Nationen die „größte humanitäre Katastrophe der Welt“ wütet. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe des Krieges, die vielschichtigen Interessen aller Beteiligten und die katastrophalen Folgen für die Menschen im Jemen. Er zeigt auch die doppelten Standards der deutschen Politik auf, die in der Rhetorik zwar gerne auf Frieden und Menschenrechte pocht, diese aber bereitwillig eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen unterordnet, oder sogar als Vorwand für eigene Militäreinsätze missbraucht.
Der Referent Jakob Reimann kennt die Region aus seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit als Biochemiker an der Universität in Nablus. Er hat im eigenen Blog justicenow.de und in Publikationen wie dem Freitag, der Graswurzelrevolution oder der ak – analyse und kritik eine Vielzahl von Artikeln über den Krieg im Jemen veröffentlicht.
Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof,. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Eintritt frei, Spenden erbeten
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