Setze dich jetzt für Amada Martínez ein!

Amada Martínez, eine Menschenrechtsverteidigerin der indigenen Gemeinschaft der Tekoha Sauce der Avá Guaraní, wurde am 8. August von drei bewaffneten Männern bedroht. Die Männer trugen Uniformen des Wasserkraftwerks Itaipú Binacional (Paraguay-Brasilien). Der Vorfall ereignete sich im Beisein dreier Kinder sowie ihrer Schwester und eines Taxifahrers.
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/ind...

Hintergrund: Indigenensprecherin bedroht

In den 1970er Jahren wurden durch den Bau des Wasserkraftswerkes Itaipú Binacional an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien mindestens 36 Gemeinschaften der indigenen Avá Guaraní von ihrem angestammten Land vertrieben.

Die Gemeinschaft der Tekoha Sauce von den Avá Guaraní fordert das Recht ein, Zugang zu den Teilen ihres angestammten Landes zu erhalten, die nicht vom Staudamm überflutet wurden. Gegen Angehörige der Gemeinschaft wurden bereits mehrmals rechtliche Schritte aufgrund ihres Landbesitzes eingeleitet. Die Gemeinschaft der Tekoha Sauce wurde über mehrere Jahre hinweg von ihrem Land vertrieben und von der indigenen Gemeinschaft der Arroyo Guazú aufgenommen.

Amnesty International weiß von mindestens einem strafrechtlichen und einem zivilrechtlichen Verfahren gegen Angehörige der Gemeinschaft im Zusammenhang mit dem Konflikt um Landbesitz.

Im Rahmen einer Gerichtsentscheidung wurde das Land einem lokalen Unternehmer zugesprochen. Als die Gemeinschaft eine Klage gegen diese Entscheidung einreichte, hatte dies den Räumungsbefehl zur Folge. Gegenwärtig lebt die indigene Gemeinschaft in dem als Naturpark ausgezeichneten Gebiet Limoy de Itaipú. Doch dort ist ihr Überleben gefährdet, da sowohl Jagen als auch Fischen verboten ist.

JA, ICH SETZE MICH EIN FÜR MENSCHEN IN AKUTER GEFAHR! Jetzt mitmachen
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/ind...
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.