V-Partei³ setzt nach und fordert Klimanotstand für Augsburg

"Die Kuh muss vom Eis", im sprichwörtlichen Sinne der V-Partei³
Für Wellen sorgte der Vorstoß von Roland Wegner, auf dem Plärrer künftig statt Brathähnchen vegane Köstlichkeiten anzubieten. Begründet hat er dies anlässlich der brennenden Regenwälder in Südamerika.

Nun – wenige Tage vor dem großen Klimastreiktag (20.9.2019) setzt der Gründer der veganen V-Partei nach. In einem Brief an Augsburgs Oberbürgermeister Gribl regt er an, auch in der Umweltstadt Augsburg auf die beginnende Klimakatastrophe zu reagieren und eine regionale Klimaoffensive einzuleiten. Wegner schlägt vor, eine Selbstverpflichtung der Stadt Augsburg nach dem Vorbild von über 50 anderen deutschen Städten einzugehen.

Demzufolge müsse der Stadtrat bei allen kommunalen Aufgaben - vom Essen in öffentlichen Einrichtungen, über den Wohnungsbau, bis hin zum öffentlichen Nahverkehr - darauf abstellen, dass diese so klimaneutral und nachhaltig wie möglich erfolgen. Konkret würde das z. B. bedeuten, dass es künftig in öffentlichen Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Altenheimen, Pflegeheimen, öffentlichen Kantinen oder natürlich auch bei Veranstaltungen mit städtischer Einflussmöglichkeit pflanzlich vollwertige Nahrungsmittel in Bioqualität statt dem bisherigen klimaschädlichen Angebot gibt.

Das würde dann auch für den Plärrer und den Weihnachtsmarkt Konsequenzen im Sinne des Klimaschutzes bedeuten. Die V-Partei zeigt auch das Beispiel auf, dass mit dieser Klimaverpflichtung Augsburgs Politiker künftig auf Dienstwagen verzichten und stattdessen auf ÖPNV, Dienstfahrräder und nur in Ausnahmefällen auf das von den Stadtwerken angebotene Carsharing mit Elektroantrieb zurückgreifen, was laut Wegner sogar noch Kostenersparnisse mit sich brächte.
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