Wieder mehr Drogentote in Augsburg - Ergebnis einer falschen Politik 

Frederik Hintermayr (Foto: die-linke-augsburg.de)
Die Zahl der Drogentoten in Augsburg nimmt wieder zu. Die Bilanz: 33 Drogentote in Augsburg Stadt und Land. Das ist der zweithöchste Wert in den letzten zehn Jahren. Bezirksrat Frederik Hintermayr sieht eine klare Mitschuld der Politik: Er erklärt: „Die repressive Drogenpolitik der Landesregierung ist gescheitert und mitverantwortlich für die Zunahme der Drogentoten. Wer Menschenleben retten will, muss die Kriminalisierung süchtiger Menschen beenden“. Hintermayr sieht auch die Stadt Augsburg und den Bezirk Schwaben in der Pflicht und fordert eine „deutliche und unbürokratische Erhöhung der Mittel für die Drogenhilfen“. Langfristig könne die Situation nur durch einen Drogenkonsumraum verbessert werden, den Hintermayr seit mehreren Jahren fordere. „Durch die Notfallversorgung des medizinischen Personals können viele Menschen vor dem sicheren Tod gerettet werden. Außerdem schaffen Konsumräume den Zugang zu spezialisierten Angeboten der Suchthilfe und so den Ausstieg aus der Sucht.“
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