42 Saves: Panther gewinnen in Berlin dank Roy mit 0:1

Überragender Akteur in Berlin mit 42 Saves: Panther-Goalie Olivier Roy. (Foto: Archivbild / George Stadler)

Die Augsburger Panther haben nach der unglücklichen Heimniederlage am Freitag gegen Nürnberg eine gute Reaktion gezeigt und konnten im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale der Playoffs drei wichtige Punkte aus Berlin entführen. Matchwinner der Panther war Schlussmann Olivier Roy, der alle 42 Schüsse auf seinen Kasten abwehren konnte und somit seinen fünften Shutout der Saison feiern durfte.

Schon vor der Partie gab es gute Nachrichten für alle Fans des AEV, denn mit Verteidiger Patrick McNeill hat ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der Verteidigung seinen Vertrag um ein Jahr Verlängert. Der 31-jährige Kanadier ist mit 26 Scorerpunkten nicht nur punktbester Verteidiger der Panther sondern auch der Spieler mit der meisten Eiszeit (fast 23 Minuten pro Spiel) im Team von Mike Stewart.

Das Spiel in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena in Berlin begann zunächst ohne großes Abtasten, beide Mannschaften wollten früh in Führung gehen, so war es nach gut einer gespielten Minute Thomas Holzmann, der nach Vorarbeit von Adam Payerl am  Berliner Goalie Kevin Poulin scheiterte. Auf der anderen Seite konnte Olivier Roy einen Schuss aus kürzester Distanz vom Berliner Jamie MacQueen entschärfen. Danach verflachte das Spiel zunehmend, bis Steffen Tölzer kurz vor Drittelende wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank musste. Im Powerplay hatten die Berliner einige gute Aktionen, scheiterten aber an Roy.

Hatten die Eisbären im ersten Drittel noch ein paar Möglichkeiten, so spielten im zweiten Drittel fast nur noch die Panther. In der 23. Spielminute scheiterte Matt White noch zweimal am ebenfalls exzellent aufgelegten Poulin. Aber auch er war chancenlos als Thomas Holzmann in der 29. Spielminute einmal quer durch den Slot für Sahir Gill auflegte und der keine Mühe hatte, den Puck aus kürzester Distanz am langen Pfosten einzuschieben. Durch den Führungstreffer beflügelt wollten die Augsburger noch im zweiten Drittel erhöhen, scheiterten in Person von Payerl und White am teilweise überragenden Poulin, der die Eisbären im Spiel hielt.

Das letzte Drittel entwickelte sich zur großen Show von Olivier Roy. Die kräftezehrende Partie vom Freitag merkte man den Panthern jetzt immer mehr an, stand man in den ersten 40 Minuten noch sicher, so wurden insbesondere die letzten zehn Minuten zu einer wahren Abwehrschlacht. Die Berliner Verteidiger Micki DuPont und  Frank Hördler scheiterten jedoch kurz vor Schluss an Roy. Als die Berliner Poulin vom Eis nahmen waren die aufopferungsvollen Augsburger stehend K.o., die Berliner bissen sich aber bis zur Schlusssirene die Zähne am Kanadier aus.

Weiter geht es im Kampf um Platz sechs nach der Länderspielpause am Freitag, 15. Februar, mit einem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters.
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