AEV muss sich in Spiel 4 knapp mit 1:2 gegen München geschlagen geben

(Foto: Symbolbild George Stadler)
 
David Stieler - einziger Torschütze bei der 1:2 Niederlage gegen München. (Foto: George Stadler)

Schwere Voraussetzungen für den AEV in Spiel 4 der Halbfinalserie gegen München. Die Panther mussten insgesamt 5 Ausfälle kompensieren. Trotz aufopferungsvollem Kampf unterlagen sie mit 1:2. Torschütze für den AEV war David Stieler, für die Gäste zweimal Derek Joslin. Somit ist die Serie beim Stand von 2:2 wieder auf Null gestellt und wird am Freitag in München fortgesetzt. Das große Panther Manko an diesem Abend war das Überzahlspiel, auch eine fünfminütige Strafe konnte man nicht nutzen. Insgesamt merkte man beiden Mannschaften die Strapazen der vergangenen Spiele an. Dementsprechend gab es auch keine hochklassige Partie, aber Spannung bis zum Ende war  garantiert. 

Die Bilder zum Spiel

Der AEV musste in Spiel 4 der Halbfinalserie, gegen die Landeshauptstädter von der Münchner Schotterebene, mit einer zunehmend dezimierten Mannschaft antreten. Nach T.J. Trevelyan, Christoph Ullmann und Scott Valentine fehlte am Mittwoch auch noch Thomas Holzmann und Steffen Tölzer. Aber auch München konnte keine 4 kompletten Reihen aufbieten. Augsburg konnte wie immer auf den 6. Mann, sein Publikum bauen, die auch nach der Niederlage ihren Standpunkt lautstark klar machten: Kämpfen bis zum Ende!

Mit dem Sweep der Adler Mannheim gegen die Kölner Adler, die Serie ging mit 4:0 an die Kurpfälzer, ist seit Dienstagabend auch folgendes geklärt: Der AEV spielt nächste Saison in der Champions Hockey League.

Drittel 1



Unglücklicher Auftakt für die Panther. Ein Haken in der ersten Spielminute von Braden Lamb leitete das 0:1 ein. Torschütze per Schlagschuss war Derek Joslin (3.). Noch in der selben Minute musst München, in Person von Matthew Stajan, erstmals auf die Strafbank (Halten). Matt Fraser konnte sich eine gute Möglichkeit erarbeiten, aber den Puck nicht am Münchner Goalie vorbei bringen. Das darauf folgende Münchner Break konnte Olivier Roy lässig aus der Luft pflücken. Die Panther konnten im Anschluss zunehmend mehr Druck aufbauen und sich gute Gelegenheiten erspielen. u.a. Drew LeBlanc auf Matt White. Die nächste Strafe für den EHC gab es in der 10. Minute, Maximilian Kastern Beinstellen. Die roten Paarhufer zeigten ein starkes Penaltykilling und ließen nur einen Schuss zu.
Eine, laut vom Publikum kommentierte Strafe gab es gegen Matt Fraser wegen Spielverzögerung (14.). Und diesmal zeigten die Panther ein prima Unterzahlspiel. In der 17. Minute hatte Daniel Schmölz den Ausgleich aus der Nahdistanz auf dem Schläger. Eine Minute später packte Patrick Hager einen bösen Bandencheck gegen Simon Sezemsky aus. Dafür gab es eine „5 plus Spieldauer“ gegen Hager. Sezemsky blieb für einige Momente liegen und musste erst mal in die Kabine.

Drittel 2

Sezemsky konnte aber nach der Drittelpause weiter spielen. Aber die Panther taten sich trotz Überzahl schwer ins Spiel zu kommen bzw. der EHC konnte die fünfminütige Unterzahl derart verteidigen, dass die Panther, zumindest gefühlt, keinen einzigen Torschuss abgeben konnten. Eine beachtliche Druckphase konnte der AEV zur Mitte des zweiten Drittels aufziehen, lautstark getragen von ihren Fans. Letztendlich verhinderte Danny aus den Birken und der Pfosten den Augsburger Ausgleich. In diese Phase viel auch der nächste Lattentreffer von Matt White (32.). Den nächster Anlauf für einen Überzahltreffer konnten die Panther in der 36.Minute nehmen. Frank Mauer musste wegen Hakens vom Eis. Aber wieder sprang nichts zählbares für den AEV raus. In der letzten Spielminute wurde James Arniel wegen halten vom Eis verwiesen. Abgesehen von gelegentlichem Aufbäumen wirkten beide immer wieder wie angeschlagene Boxer, die sich über den Ring bzw. das Eis schleppten.

Drittel 3

In Unterzahl mussten die Panther das dritte Drittel beginnen. Und die spielten sie gut. In der 45. Minute gelang dem EHC das 0:2, Torschütze wiederum Joslin. Aber der Eishockeygott war dann zwischenzeitlich ein Panther. Eher ein Verlegenheitsschuss von David Stieler fand seien Weg, über den kurzen Pfosten, ins Tor von aus den Birken. Letzterer sah dabei nicht gut aus. Danach machten die Panther immer weiter auf. In der 50. Minute konnten die Gäste wieder einnetzen aber per Videobeweis wurde dieser Treffer wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Kleinliche Entschieden gegen Lamb in der 52. Minute. Die Unparteiischen gaben zwei Minuten wegen unnötiger Härte. Die Panther kämpften aufopferungsvoll bis zur Schlusssirene, konnten aber die enge Partie nicht mehr umbiegen.
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