AEV: Sieg im Testspiel gegen Fribourg-Gottéron

Trevor Parkes nach dem 2:1 für den AEV.
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

Während die deutsche Nationalmannschaft in Pyeongchang versucht den Bronze-Erfolg von Innsbruck 1976 zu wiederholen testet der AEV im heimischen Curt-Frenzel-Stadion gegen den HC Fribourg-Gottéron. Parallelen zu Südkorea: Der Zuschauerzuspruch hätte stärker sein können und der AEV hatte es wie Deutschland im „Achtelfinale“ am Dienstagnachmittag mit einem Schweizer Team zu tun.

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Die Augsburger machten es der Nationalmannschaft vor, gewannen vor gut 1.000 Zuschauern das Freundschaftsspiel gegen die während der Olympiapause durch Süddeutschland tingelnden Freiburger: 3:2 stand es nach 60 Minuten, das ersatzgeschwächte Team von Mike Stewart drehte eine frühe Führung des HCFG und kann guten Mutes in die letzten drei DEL-Spiele gehen.

Panther ohne drei:
White, Cundari und Rekis fehlen

Es fehlten bei den Panthern Stürmer Matt White, der am Wochenende in der Slowakei bei einem Drei-gegen-drei-Turnier für die DEL spielte sowie die Verteidiger Mark Cundari (krank) und Arvids Rekis, der wegen des Zusammenpralls mit dem Ingolstädter Tor im letzten Spiel vor der Pause geschont wurde. Deshalb durfte TJ Trevelyan wieder stürmen, und das gleich in Reihe 1 neben Drew LeBlanc und Trevor Parkes, in der Abwehr kam Simon Sezemsky zu wesentlich mehr Eiszeit als in der DEL, wo er hauptsächlich im Powerplay eingesetzt wird.

Die Schweizer sahen sich bald dem in Deutschland gefürchteten Powerplay der Panther ausgesetzt, machten jedoch das Beste draus: Einen Shorthander, also ein Tor in Unterzahl durch John Fritsche, der mit einem tollen Move Olivier Roy austanzte. Lang konnte sich der HCFG nicht über die Führung freuen, denn Augsburg glich nach einer sehenswerten Puckstafette aus, der letzte an der Scheibe war Jaroslav Hafenrichter.

Parkes und Polaczeck drehen das Spiel

Unentschieden ging es also in den Mittelabschnitt, wo das Powerplay Augsburgs wieder für ein Tor sorgte – diesmal schlug der Puck im richtigen Netz ein, Trevor Parkes hatte Waebler im Friburger Tor nach Pass von Drew LeBlanc überwinden können. Als dann auch noch Aleks Polaczeck den Schweizer Keeper überraschte sah der Gruyére gegessen aus. Aber Tristan Vauclair sorgte dreißig Sekunden vor der Sirene für das 2:3 und einen spannenden Schlussabschnitt.

Hier fielen keine weiteren Treffer, obwohl sich der AEV nach einem harten Check durch Thomas Holzmann einer fünfminütigen Unterzahlsituation erwehren musste. Aber konsequente Abwehrarbeit und ein jetzt überragender Jonathan Boutin – er war zur Hälfte des Spiels eingewechselt worden – hielten die knappe Führung bis zum Schluss.

Zum Siegen verdammt:
noch drei Spiele gegen Bremerhaven, Wolfsburg und Mannheim

Das nächste Spiel am 28.02. wird kein Freundschaftsspiel, gegen Bremerhaven geht es um die letzte Chance auf den Playoff-Einzug: Jetzt hilft nur noch siegen, siegen, siegen – gegen Bremerhaven, in Wolfsburg und gegen Mannheim.
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